Montag, 8.6.2020 bis anfangs Juli 2020
Km Stand Abfahrt: Oberkulm: 38160
Km Stand Ankunft Oberkulm: 39307
Km total gefahren: 1147
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Wir möchten gerne wieder reisen.
Da uns momentan nicht alle Freiheiten offen stehen, bleiben wir in der Schweiz.
Ab dem 8.6.2020 sind alle Campingplätze und Stellplätze wieder offiziell geöffnet,
sodass wir diese neu wiedergewonnene Freiheit sogleich nutzen.
Reisen war vor Corona unser Plan, reisen ist auch nach Corona unser Plan.
Auf dem Sustenpass 2018 - Sonnenuntergang über den Bergen
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Wir waren immer zuversichtlich, und das sind wir auch heute noch.
Ich will hier nun keine Diskussion über Corona eröffnen, jedoch steht zur Zeit alles immer noch stark im Zeichen dieses Themas und macht allen alles nicht einfach.
Wie wir die nächsten Wochen erleben - wir schauen.
Wir bleiben wie immer voller Hoffnung und Gottvertrauen.
Montag, 8. Juni 2020
Km gefahren: 145
Wetter durchzogen und bis am Abend trocken, ab 19.00 regen....
Pünktlich ist gepackt und wir starten um 10.15Uhr ab Oberkulm. Die allgemeine Richtung
Schwarzsee Camping Seeweid - Pixxel im Hintergrund ganz alleine auf dem Campingplatz
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ist das Fribourgerland. Via Sursee, Huttwil fahren wir durchs Emmental. Zum Reisen ist das Wetter formidabel. Die Gegend ist halt einfach schön. In Walkringen gibt's dann schon den ersten Versperhalt. Weiter via Worb, Rubigen, Gerzensee geht die Reise kurzentschlossen nach Schwarzsee. Wir haben das beim Mittagshalt beim Kartenlesen so beschlossen.
Die Fahrt führt, wie kann es anders sein, über einem Pass im Gantrischgebiet namens Gurnigel - mit 16 Kurven um Willi's Freude am Fahren noch zu erhöhen...… smile. Aber es war bestens gar nicht so schlimm sondern wunderschön. Und da wir beide diese Gegend gar nicht gut kennen, machte diese Fahrt richtig Spass. Zuoberst auf 1640 Meter Höhe gabs einen kurzen Halt und wir geniessen den Rundumblick.
Von hier an ist es nicht mehr weit bis zum Schwarzsee. Dort geht's dann auf den idyllischen Campingplatz Seeweid, wo wir den Top-Platz direkt am See belegen können, denn wir sind dort ganz alleine...…
Da das Wetter immer noch gut mitspielt, radeln wir noch um den kleinen See und schauen uns um. Hier kann man gut wandern und eventuell sogar pilzlen? Schauen wir mal, wie sich das Wetter entwickelt. Der Himmel zieht zu und wir kommen gerade noch trockenen Fusses "nach Hause"...…...
Mit einer frischen Bratwurst vom Stalder-Metzger (supergut) geht dann dieser erste spannende und schöne Tag dem Ende zu. Vielen Dank für die Eingebungen - denn wir wussten am Morgen wirklich nicht, wo wir am Abend übernachten würden. Wir liessen und leiten - einfach kuuul.
PS: Es war sehr angenehm heute. Keine Hektik bemerkbar, eher ruhig und es sind also nicht tonnenweise Womis unterwegs. Wir sind gespannt, wie es wird, wenn das Wetter dann ab Donnerstag besser werden soll.
liebevoller Abschied in Oberkul
Münsingen
Gerzensee
Pixxel in voller Fahrt
Es wird alpig
Gurnigel
auf dem Gurnigel
nicht sehr sichtig auf dem Gurnigel
es rägelet liecht
Camping Schwarzsee
Familie Blässhuhn auf dem Schwarzsee
Pixxel direkt am Wasser
idyllisch am Schwarzsee
Trollblueme
Schwertlilie
am Schwarzsee
mit Fischauge gfötelet
Blick über den Schwarzsee
chli höckle am Schwarzsee
Dienstag, 9. Juni 2020
km gefahren: 52 km
Wetter: regnerisch
Wir schlafen wie die Herrgöttli, mit lauschigen Regentropfen, die ans Fenster klopfen und 
Hand anlegen weil es inerägnet…...
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es wird etwas später am Morgen. Nach dem üblich leckeren Frühstück stellen wir fest: unser Pixxelchen ist undicht. Es rägnet ine….. Hiiiihii, das hatten wir doch schon mal? Am selben Ort tröpfelt es in die Küche - so hat Willi alle Hände voll zu tun, um grösseren Schaden zu vermeiden. Kurz Leiter organisieren und Leck "neu" abdichten, bis wir zum Dichtigkeitstest gehen können (im August dann).
Nach diesem kurzen Intermezzo fahren wir in Richtung Gruyère weiter. Unser Regentagetappenziel ist halt nicht die Riggisalp ob Schwarzsee wie eigentlich geplant
(Riggisalp wird nachgeholt irgendwann), sondern La Fabrique Chocolatier Cailler SA in Broc.
Wir wollten auf den Stellplatz in Morlon am La de Gruyère (im Campercontact als offen angegeben) fahren, um von dort aus mit dem Fahrrad nach Broc zu fahren. Aber leider war der Platz wegen (immer noch) Corona-Auswirkungen gesperrt - die CH-Romands sind offenbar noch nicht wirklich offen für die Lockerungsmassnahmen.
So fahren wir direkt nach Broc auf den grossen Parkplatz von Cailler. Diese Idee war gut und wir kommen in den Genuss von vielen süssen Versuchungen und der Rundgang war wirklich einen Besuch wert. Interessante Details und viel gute Schöggeli waren die Ausbeute - mano waren die Femina-Pralinées lecker...…… Wir sind jetzt zertifizierte Schokoladenverkoster (smile). Einige Tafeln Schoggi und ein Päckli Chockito's kommen noch mit.... (OMG)
(Auch hier in der Schoggifabrik spürt man die Coronafolgen noch deutlich: man ist überall sehr vorsichtig und Social Distancing ist überall present).
Dann geht's weiter zum Schloss Gruyère, wo wir auf dem grossen Parkplatz vor dem Château stehen und übernachten können. Dann noch das Städtchen besichtigen - es ist schnügelig - aber sehr sehr ruhig und unnatürlich still hier. Ist es der Regen oder sind es auch hier die Corona-Folgen? Also ehrlich gesagt, es ist also schon viel geselliger, wenn es lebt in einem solchen herzigen Städtchen als wenn niemand da ist, Beizlis leer sind und alle Bogen machen umeinander herum. Eifach nid wie süsch wordi meine......
Es hat so aber auch Vorteile - denn wir haben nirgends Stress oder Hektik - und nach der Schokoladenverkostung brauchen wir heute ja auch keine Beiz und keine Abendmahlzeit mehr.....
Ein toller Tag, vielen Dank - es war wieder einmal spannend und schön. Ab morgen soll ja das Wetter auch wieder besser werden. Schauen wir mal, wie's weitergeht.
Blick aus der Haustüre in Schwarzsee
eigenartiger Blick aus dem Seitenfenster....
Mann mach mal.....
Wasser durchs Dach in der Küche
Adieu Schwarzsee
noch kurz die "Schwäne" abgelichtet...
Caillers SA Broc
Bilder aus der Vergangenheit Caillers SA
Schoggimontage
aufmerksam zuhören mit dem "Guide" isch also nids Natel..
Cailler SA
mit reicher Ausbeute in Händen.....
hier gibt's die feine Schoggi
Gruyère
Gruyère
Gruyère
ehrwürdiges Städtchen Gruyère
was für ein Herzblatt
Hoffotografin
einer der raren Touristen in Gruyère
morgen kommen wir wieder zur Schlossbesichtigung
Mittwoch, 10.Juni 2020
Km gefahren: null
Wetter: Regen heftig bis rieseln, kühl
Bei diesem Prasseln aufs Womodach schlafen wir mega gut. Leider platzen auch heute die
Blick über das Greyerzerland vom Château de Gruyère aus
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ursprünglichen Pläne. Nix Velofahren, dafür regnet es einfach zu stark. Darum gibt's einen Home-Office-Day. Wir haben genügend Material zum bearbeiten (kleines Schmunzeln).
Und es gibt als Aufsteller des Tages einen leckeren Apéro, Rosé und ein Snack von Zweifel, ein Reiseproviant usem Füfi - merci bien dafür. Schmatzschmatz.
Am Nachmittag dann geht's doch noch los auf das Château. Via Raiffeisenbank haben wir die Möglichkeit, dieses Schloss gratis zu besichtigen. Auch bei diesem heutigen Besuch gibt's irgendwie spürbare Corona-Massnahmen, die sind aber akzeptabel. Es hat ja nun nicht gerade viele Besucher hier, darum geht das gut. Weil halt das Wetter nicht mitspielt, fehlt die schöne Fernsicht. Schade, aber ist halt wie es ist. Das ist die Momentaufnahme.
https://www.la-gruyere.ch/de/Z10121/schloss-greyerz
Danach geht's noch ins Giger-Museum, auch gesponsert von Raiffeisen.
"Tauchen Sie in die Welt der fantastischen Kunst ein. Der Schweizer Künstler HR Giger gewann 1980 für die Mitarbeit am Film "Alien" den Oscar für die besten visuellen Effekte."
Dieses Museum ist irgendwie schräg, anschauen kann man's ja mal, aber Begeisterung sieht anders aus. Man muss es mögen.
https://www.la-gruyere.ch/de/Z10276/hr-giger-museum
Dann kaufen wir ein typisches Fondue mit Käse de Gruyère und ein Brot und kehren zum Pixxel zurück. Wein haben wir noch vom Apéro bereit und so kommen wir in den Genuss einer echten Greyerzerischen Spezialität. Es passt bestens zum Wetter.
Apèrööli
so hätte es aussehen können -Schloss Gruyère bei Sonnenschein
Aussicht auf den Schlossgarten
alte Festerscheiben
Butzenscheiben im Schloss
alte Fensterscheiben
eine alte Münze
im Schloss
Schlossküche
Geschirerschrank
altes Geschirr
Château
eine Uebermittlungsmethode (wä au öppis für üüs)
Rundgang
Fischaugenaufnahme
Blick über die Ländereien mit Regenwolke
Schlossparkplatz
schräge Figuren
Brustbild
Geiger-Skulptur
es gibt Fondue
schmeckt formidabel
no zwöi schnäggli entdeckt
Donnerstag, 11. Juni 2020
Km gefahren: 15 km
Wetter: mega schön, bis 16.00 Uhr, dann wieder Schauer
Am Morgen weckt uns doch tatsächlich früh am Morgen ein Sonnenstrahl: sofort aus den
Morgenstund in Gruyère
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aufstehen. Heute geht's zurück nach Broc, wo wir auf dem grossen Parkplatz von Cailler SA parkieren und von dort aus den Greyerzersee umrunden wollen.
Alles perfekt. Radl runter und auf geht's. Es gitb eine Rundstrecke durch echt wundervolle kleine fribourger Dörfli, die ich bisher nicht einmal dem Namen nach kannte (wohl nicht auf gepasst in der Geografie). Zum Radeln einmal bisschen rauf, dann wieder runter, aber nicht direkt entlang dem See. Das ist leider nicht möglich. Aber heute ist der Verkehr moderat und das passt.
Kurzer Halt in Gumefens - einem Oertchen am See, wo Willi einst mit den Jungs schon campen war. Ein wunderschöner idyllischer Campingplatz, der grad einladen würde, zu bleiben. Wir merken uns diesen lauschien Ort für später. Platz Nummer CA4.
Camping du Lac Potenille.
Wir genehmigen uns (mit Coronaauflagen) eine kleine Zwischenmahlzeit (Salat und Panache) im Campingbeizli, wo die Leute wirklich extrem freundlich sind. Das fällt mir hier sowieso auf. Daumen hoch für Fribourgerland!
Wir kehren dann zum Pixxel zurück und fahren nach Charmey, einem kleinen Dorf ganz in der Nähe, der einen Stellplatz mit Versorgungsstation hat, und mit Stom wieder mal, um, ja, die Batterien von den Flyern wieder auf 100% zu laden.
Kaum kommen wir vor der Seilbahnstation an und haben uns installiert, düst eine Regenwolke heran und der Regen ist zurück. Grad nochmals Schwein gehabt!
Es gibt nen feinen Kaffee mit einem (der zwei) Möckli Caillerschoggi und dann chillen wir im Pixxel - einfach herrlich - #einfachschön.
ab geht's mit de Vello's
Lac de Gruyère von Pont-de-Ville her gesehen
Stausee in Rossens
Staudamm in Rossens
Staudamm Rossens
Mittagssalat in Gumenfens Camping
Camping du Lac La Pontenille Gumefens
Camping du Lac La Pontenille Gumefens
schmale Brücke bei Broc (Pixxel passte grad knapp drüber)
Fin du Tour a Broc
unsere heutige Radtour
Freitag, 12.Juni 2020
Wetter: wunderschön und warm
Km gefahren: null
Ein schöner blauer Himmel erwartet uns - bestens um auf den "sommet de vounetz"
Blick vom sommet de vounetse über Greyerzerland
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zu gehen. Dieser Berg ist 1612 Meter hoch und mit dem Télécharmey Gondelbahni zu erreichen. Wanderschuhe montieren und los geht's. Um 10.18 Uhr nehmen wir das Gondeli und bewundern oben auf dem Gipfel die wunderbare Aussicht.
Pensionierte haben hier grad ein neues Bänkli montiert und ich darf es als erster "Gast" benutzen. Sehr charmant von den drei Herren:). Die Aussicht ist beeindruckend und die Sicht perfekt.
Dann machen wir uns auf den Fussweg in einem sehr gemütlichen Tempo. Überall gibt's was zu sehen und zu fötele. Alpenkräuter, Guschti und Kühe en masse. An Motiven fehlt es nicht.
Ein mitgebrachtes Eingeklemmtes gibt's zum Zmittag, denn die Alpwirtschaft "Chez Dudu" ist halt leider nicht offen. Schade, eine sehr gemütliche Gaststätte wie es aussieht, aber wohl ein weiteres Opfer von Corona...….
Der Abstieg hats dann doch noch in sich. Unsere Füsse, die das Wandern ja in den letzten Zeiten nicht mehr so gewohnt sind (mit Dixie konnten wir ja nicht mehr so viel wandern), machen sich bemerkbar - zu lange Zehennägel an den grossen Zehen drücken dann halt etwas (sofort abschneiden "zuhause").
Dann geht Willi ins Dorf und holt beim Dorfmetzger ein Gottlett, das er dann auch grad zum Znacht brutzelt. Supersach - wir schweigen und geniessen. Für heute ein passendes Motto.
Wir beschliessen, diesen schönen Abend und Nacht nochmals hier auf dem Stellplatz vor der Gondelbahn zu verbringen.
Ueberraschung folgt: die Betreiber des Platzes haben von gestern auf heute plötzlich die Gebühren erhöht. Ganz schön dreist wie wir finden. Was das wohl für eine Taktik sein mag?
gestern: Platz: Fr. 15,-, Wasser: Fr. 4.-, Strom für 6 Stunden: Fr. 4.-
heute: Platz: Fr. 19.-, Wasser: Fr. 5.-, Strom für 6 Stunden: Fr. 5.-
Spannend.
Parkplatz Telecharmey
Ueberblick über Greyerzerland
Der Absteig wartet
Blick ins Tal
Panorama
auf hohem Grat mit was wohl?
auf dem neuen Bänkli mit den Erbauern
Bergwwiesen
Willi findet sogar einen Ammoniten
Blums fötele
einsamer alter Baum
Willi hat ein "Werkzeug" gefunden
Blumenwiesen
Gondeli stehen still
grüne Almen
wegen zu geschlossen
Bergmohn
Mittagshalt
Abstieg ins Tal
es wird "bschüttet"
die Gastlosen


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schon und das Dorf und der Stellplatz ist noch im Dämmerschlaf. Schöne Stimmung.
Dann gibt's Frühstück. Der Pixxel wird mit frischem Wasser befüllt und das alte wird abgelassen. So sind wir wieder gerüstet für die nächsten Tage.
Erstes Ziel heute: die Schaukäserei in Gruyère. Der Wetterbericht ist grottenschlecht und wir wollen nicht in die Berge zum Wandern gehen, wenn's am Nachmittag Unwetter geben soll.
Die Käserei liegt an unserem Weg und so nutzen wir die Gelegenheit, diese mit dem Raiffeisengutschein zu besichtigen. Wäre ja schade, wenn wir das auslassen.
Es hat noch nicht viele Leute und die Käser in der Schaukäserei arbeiten noch an der letzten Produktion für diese Woche. Auch gibt's ein Stück würzigen Käse zum Probieren.
Danach fahren wir nur hinauf nach Moleson, wo ein grosser Stellplatz zur Verfügung steht.
Ein netter Ort bekannt auch durch sein Ski- und Wandergebiet erwartet uns. Nur zwei Wohnmobile stehen auf dem Platz und wir machen gleich eine kurze Dorfrunde.
Und hier finden wir ein Pendant zur Schaukäserei in Gruyère, eine kleine Käsemanufaktur, wo man auch reinschauen kann. So ein frappanter Unterschied zur Grosskäserei. Hier ist es noch richtig heimelig.
Der angesagte Regen und das Gewitter mir Sturmböen lassen alsdann nicht lange auf sich warten und unserem Siestastünden im Pixxel ist nichts mehr entgegenzusetzen.
Zum guten Glück ist es hier nur ein kleiner Sturm im Wasserglas, im Waadtland hat es offenbar ziemlich heftig gehagelt. Danach ist es wieder ruhig und idyllisch und ein erfüllter Tag geht zur Neige. Schauen wir mal, wie und morgen ist.
Blick auf Greyerz am Morgen in der Frühe
CHueli für gute Milch
Schaukäserei Greyerz
Schaukäserei Greyerz
Schaukäserei Greyerz
ein Käffchen in Ehren kann niemand verwehren
Ameisen in Grossformat
unser heutige Stellplatz in Moleson
Wiesenknöterich
Schaukäserei Moleson
Wurst und Käse
alte Kochtöpfe
des Unwetter ist im Anzug...
Sonntag, 14. Juni 2020
Km gefahren: 75
Wetter: durchzogen aber eigentlich besser als der Wetterbericht
Nach einer Regennacht erwacht der Morgen feucht und kühl - das beeinfluss auch unsere
Museumsbahn Bloney
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Pläne. Nach reiflicher Überlegung visieren wir das Musée vivant du Chemin de Fer Blonay-Chamby an und besuchen diese Museumsbahn. Erneut Dank Raiffeisen kam Willi auf diese Idee und wir konnten nochmals vom Angebot profitieren. Merci dafür.
Wir parkieren den Pixxel auf einem Carparkpatz vor dem kleinen Museumsbahnhof in Bloney und setzen uns in die alte Eisenbahn, die uns den Berg hinauf ins Museum und in die dazugehörende Beiz führt. Es hat sehr wenig Besucher und die Bahn ist erst seit gestern wieder offen (coronabedingt natürlich).
Die viertelsündige nostalgische Fahrt mit Sicht über den Genfersee ist kurzweilig und erinnert ein wenig an die schöne Fahrt mit der Furkabahn von Realp nach Oberwald.
Am Abend landen wir Leysin auf einem der sehr dünn gesäten Stellplätzen. Eigentlich wollten wir rund um Montreux ein Nachtplatz suchen, aber leider keine Chance.
Darum mussten wir noch einen "Pass" bezwingen, um Leysin zu erreichen. So fahren wir durch Montreux am Schloss Chillon sowie auch an Aigle vorbei, das ich mir eigentlich gerne angesehen hätte. Nun denn, wenn wir nicht übernachten können, geht's halt leider nicht. (Fazit: Mehr Stellplätze erwünscht).
Filmli youtube


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gungsmöglichkeit perfekt für Schweizer Verhältnisse. Ein "Garde" kam sogar am Morgen um den Stellplatzbetrag von Fr. 10.- zu kassieren. Wir hatten aber schon bezahlt (smile).
Dann geht's weiter nach Bex. Wir wollen ja das Salzmuseum besuchen. Wir können aber nicht via Internet anmelden, da wir Spezial Billette haben. Darum wollen wir vor Ort buchen. Aber leider ist kein Mensch da. So ein Pech. Erst morgen wieder offen.
Kurzentschlossen fahren wir an die Rohne runter, parkieren den Pixxel bei einem kleinen Flugplatz und radeln an den Lac Lèman. Es gibt eine knappe 50km-Runde.
In Le Bouveret, der letzen Gemeinde vor der Französischen Grenze, am Genfersee, gibt's dann einen wohlverdienten Vesper. Es ist gemütlich und nett hier. Die Bedienung ist sichtlich froh über Kundschaft und wir setzen unseren Plan in die Tat um und unterstützen das Schweizer Gewerbe. So haben alle was davon. Wir geniessen auf jeden Fall das kühle Bierli und das feine Essen,
Die Radtour tut gut und wir haben auch Wetterglück. Wir kommen ganz trocken über die Runde. Es beginnt erst in Bex zu regnen, als wir uns auf dem Parkplatz hinter dem Salzmuseum eingerichtet haben. Gutes Timing heute.
Wir sind dann morgen früh schon am richtigen Ort zum Anmelden. Lassen wir uns überraschen, ob dieser Plan funktioniert.
Leysin am Morgen beim Entsorgen
Lac Lèman in Le Bouveret
schöne Stimmung am See
ein Denkmal
ein Bierli in Ehren kann keiner verwehren
Velotour einmal über die Rhone
Mine de Bex von oben (Drohne)
Blick ins Rhonetal
mines de Bex
Mines de Bex (wir sind tout seules)
der kleine Fluss bringt Schmutzregenwasser
kleiner Wasserfall am Stellplatz
le Bouveret am Lac Lèman
Dienstag, 16.06.2020
gefahren Km: 28
Wetter: viel besser als der Bericht
Dank dessen wir schon auf dem Parkplatz vom Salzmuseum stehen, kann Willi gleich um
Salz aus Bex
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neun Uhr am Morgen die Billette erhalten für den Eintritt via Raiffeisen. Supersach. Das hat also geklappt.
Um halb elf können wir mit doch etlichen Leuten (ca. 30) in das Salz-Bergwerk hinein mit einem Führer. Zuerst zu Fuss, dann mit dem kleinen Bergwerkszug. War also gewöhnungsbedürftig. Nix für Menschen mit Platzangst.
Die Führung war sehr interessant und sehenswert. So wenig weiss man über das einheimische Salz. Schmecken tut es auf jeden Fall grottengut.
Es gab dann noch Carameltäfeli mit Salz zum Probieren und einige Snacks mit diversen Salzen.
Als wir aus dem Bergwerk raus kommen, ist das Wetter sehr gut. Wundervolle Wolken und kein Regen weit und breit.
Wir fahren in Richtung Martigny zuerst kurz in den Lidl, da unser Kühlschrank ziemlich leer geworden ist. Dann visieren wir den TCS Campingplatz in Martigny an, wo wir für "Stop and Go" schon vorzeitig rein dürfen. Die Dame am Empfang ist extrem freundliche - das muss hier auch mal gesagt sein.
Wir können uns ein Plätzchen aussuchen - und nach und nach kommen doch noch einige andere Camper. Es heimelet einen grad an - fast schon wieder wie einst im Mai würde man meinen (in Bezug auf Corona meine ich).
Dann können wir zum ersten Mal die Stühle rausnehmen und draussen den Apèro geniessen. So schön aber auch. Die Sonne ist richtig schön warm, der Walliser Wind bläst uns um die Ohren und ein Schlückli "Wiisse" schmeckt lecker.
Das Duschen in der perfekt sauberen und schönen Anlage tut gut und mir wird wieder mal bewusst, wie schön wir es haben. So Sachen kommen mir oftmals unter der Dusche in den Sinn - denn da hab ich so viel Zeit und geniesse das "Berieseltwerden" in vollen Zügen - ein grosses Dankeschön ist hier fällig - an wen und was auch immer - die Wertschätzung ist da. Ich sende dieses Dankeschön mal einfach ins Universum - es kommt sicher am richtigen Ort an.
S Dixie Imitat bewacht den Pixxel
Heute etwas belebter in Bex Salzwerk als gestern
unser Bahn ins innere des Berges
warten auf den Zug
wir sind nicht alleine
im Inneren des Bergwerkes
Salzabbau
wir sind weit im Innern des Berges
Salz
Salz testen
ändli wieder a dr frösche Luft
zur Degustation geladen
leckere Salzcaramels
so sieht das Zügli aus
wunderbare Wolkenbilder erwarten uns
Anfahrt Camping Matigny (Richtung Norden)
unser Plätzchen (Richtung Süden wird's Schwarz)
Mittwoch, 17.Juni 2020
Km gefahren: Null
Wetter: sonnig und bewölkt, angenehm warm, windig
Ja, wir bleiben noch ne Nacht - das beschliessen wir beim Zmorge. Martigny möchten wir
Skulpturen im Park Fondation Léonard Gianadda Martigny
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noch etwas erkunden. Das Barry-Museum (Raiffeisen) kommt als erstes dran. Es liegt nur unweit vom Campingplatz entfernt. Dorf geht es um den Chien St. Bernard unseren Berhardinehund. Die Geschichte und die Zucht wird vorgestellt.
Als zweites Museum besuchen wir die Fondation de Léonard Gianadda (Raiffeisen). Ein sehr interessantes Museum, das von Bildern von Albert Anker (aus dem Besitz von ChristophBlocher) bis zu Oldtimerautos ist dort sehr viel Schweizer Kunst zu bestaunen.
Uns gefällts gut - ein riesiger Garten mit Bistro lädt noch zu einem Käffchen ein.
Dann geht's weiter zur Burg la Batiaz. Dies liegt auf einem Hügel und ein Weitblick über die Rhone-Ebene belohnt den Aufstieg. Mit dem Flyer ist das kein Problem.
Auch auf der Burg ist ein Restaurant und ein freundlicher Ober offeriert ein Bierchen.
So ist es schon bald 16.00 Uhr geworden und wir kehren zum Pixxel zurück.
Dort heissts: Grill anschmeissen und die Pouletflügeli "obtue" - denn unterdessen haben doch Kohldampf bekommen. Duschen und noch etwas die schöne Abendsonne geniessen und schon ist auch Tag zehn am ausklingen. Schön wars - es kann so weitergehen.


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Markt in Martigny fahren und etwas Gemüse uns Früchte (mer händ ke Gomfi meh) einkaufen. Die Leute machen das gut und Abstände werden eingehalten. Ein Wunder, dass der Markt überhaupt stattfindet,
Dann verlassen wir den wirklichen netten Camping in Martigny und steuern unser heutiges Tagesziel an: Grande Dixence Stausee auf 2364 müM. an.
Die Strassen sind mal wieder ziemlich eng und der Adrenalinspiegel steigt beim Beifahrer (das war ich).
Aber William steuert den Pixxel tadellos den Berg hinauf und wir landen dann direkt unter dem Stausee. Wir beschliessen, ganz nach oben zu gehen - es fährt eine Gondel hoch und eine Führung ist auch im Angebot.
Willi will Tickets holen und siehe da: das Ausschlusskriterium: wir müssten in der Gondel und bei der Führung Masken tragen. Und da ich das nicht mache, bleibt uns nix anderes übrig als den Weg zu Fuss zu gehen. Ich bin grad etwas angesäuert-blödes Corona.
Dann aber - oben angekommen (mit einigen Motzi-Wörtern - Willi hats manchmal nicht leicht mit mir....) sind wir versöhnt: der innere Schweinehund ist überwunden und der Ausblick über das Tal belohnt uns für die die kurze ungeplante Anstrengung.
Hihiii wir (ich) bin's einfach nicht mehr gewöhnt so rauf zu "schuhnen" und ich bin eben noch eine Niederländerin - das entschuldigt doch einiges.
Wir geniessen die Gunst der Stunde - das Wetter macht perfekt mit. Der Abstieg zum Pixxel geht einfacher als der Aufstieg und Gschwellti mit Chäs vom Markt (mit leckerem Chuntey vom Ursi) versüsst uns den Abend. Und Aprikosenkonfi wird auch noch produziert - leckere Sache,
Markt in Martigny
de Beck isch au doo
unsere Einkäufe
adieu Camping TCS Martigy
Frühmorgenaufnahme vom Amphitheater in Martigny
Schaustück im Städtchen
auf dem Weg zum Stausee
oben angekommen
Stellplatz Grande Dixence
der Aufstiegsweg
Der Aufstieg zur Staumauer
bald geschafft
die Gondel für Maskenträger
Willi am Gipfelsuchen
hier das Resultat
Aussicht von der Staumauer aus
Blick ins Tal
Staumauer
Stausee
Staumauer
Freitag, 19. Juni 2020
Km gefahren: 66
Wetter: die ganze Nacht hats geregnet, ab dem Morgen schön und angenehm warm
Am Morgen nach einer Regennacht fahren wir ohne Frühstück früh los, um dem Gegen-
Stellplatz Mühleye in Visp Camping ACS
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Samstag, 20.06.2020
km gefahren: null
Wetter: top
Am Morgen nach dem ersten Frühstück im Freien notabene, bei eitel Sonnenschein gehts
wieder "zuhause" nach der langen Radtour frisch geduscht
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dann los auf Fahrradtour. Entlang der Rhone, so gut es geht, wollen wir bis Raron fahren, um dort die beiden besonderen Kirchen zu besichtigen. Sie sind Weltkulturerbe, die Burgkirche und die Felsenkirche.
Es sind dies ca. 8km ab Visp, Dann sind wir noch ein Stück weiter gefahren und dann bei Niedergestlen vorbeigekommen, wo wir die Gestlenburg und die Eiszeitgrotte besichtigen.
Der Ritterweg mit Aussicht übers ganze Tal gehört zum Rundgang..
Einen Kaffee gibt's obendrauf. Dann radeln wir Richtung Visp zurück und verpassen die Abzweigung Richtung Campingplatz. Wir radeln zusätzliche 7 Km der Rhone Richtung Brig entlang, weil nirgends mehr ein Übergang (weder über die Bahnschienen noch über die Rhone) bis fast in Brig (Gamsen) zu finden ist. So ein Mist aber auch - aber wer nicht hören will, muss fühlen - Willi hatte es ja gesagt, dass dieser "schöne" Weg nach Brig führt...…. Dann bei Gamsen rechtsumkehrt und die ganzen 7 km wieder zurück, diesmal auf dem Veloweg…….
Dafür haben wir aber die Lonza- Werke von einer ganz besonderen Perspektive sehen und riechen können (so war das natürlich nicht geplant). Es gab dann halt eine etwas längere Fahrt von fast 50km
planen gehört dazu - man müsste nur "folgen"
Wasserfall unterwegs
noch ein Wasserfall
Blick ins Tal von Raron aus
bei der Burgkirche Raron
Grabstätte von Rainer Maria Rilke
ein Bauer am werken
Felsenkirche Raron
Burg. und Felsenkirche Raron
Gestlenburg
Eiszeitgrotte
Eiszeitgrotte
Ritterweg
Willi mit Willam dem ersten Selfie
zwei Willhelms
Niedergestlen
Niedergestlen
15km zuviel gefahren- my error ich weiss...…..
wieder dihei….
Sonntag, 21. Juni 2020 längster Tag des Jahres
Km gefahren: Null
Wetter: windig trocken sehr schön
Heute ist ein Plegertag - schön piano - frühstücken und dann eins nach dem anderen und
Visp Altstadt
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den schönen Tag geniessen. Willi holt nachmittags den Grill raus und es gibt Pouletflügeli mit Zuchettigemüse und Hörnli - einfach aber mega lecker bei diesem schönen Ambiente.
Am Abend mit den Rädern nach Visp - Altstadtrundgang mit Führung von Willi - war sehr schön und wir waren fast alleine in der Altstadt - gemütlich und schöne Abendstimmung. Danach noch ein kurzer Besuch im Campingrestaurant und der perfekte Chill-Day ist abgerundet.
Montag, 22. Juni 2020
Wetter: schön
Km gefahren: 29
Heute verlassen wir Visp Camping in Richtung Tagesziel Saas Fee. Vorher kurz noch ein
Blick über die Saaser Berge unter anderem das Allalinhorn
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paar Einkäufe tätigen und dann geht's hoch in eine uns doch eher unbekannte Gegend. Es ist gut zu fahren, einige Kurven, aber der Verkehr ist gering. In Saas Fee, autofrei übrigens, werden wir auf den Stellplatz geleitet. Dort stehen wir in bester Lage.
Wir bekommen beim Tourist Office Gästekarten, die uns freie Fahrt mit Bahn und Bus erlauben. Das Wetter ist top und so nutzen wir auch dieses Angebot nach einem Teller Spaghetti gleich aus: Wir fahren mit der Gondel auf den Hannig rauf und geniessen die tolle Aussicht auf den Felskinn und das Allalinhorn. Hier war ich zu Kantizeiten im Skilager - Erinnerungen erwachen.
Wir fahren auch mit der Gondel wieder runter und treffen am Abend unsere Gspändli Hildi und Heinz und geniessen zusammen ein leckeres Abendessen in der Mühle in Saas Fee. Das war sehr gemütlich - vielen Dank für den schönen Abend.
Dienstag, 23. Juni 2020
Km gefahren: 16
Wetter: fantastisch
Ein Helikopter weckt und grad rechtzeitig: er verfrachtet Beton und Bretter auf eine Baustelle
Benennung der Berge beim Stausee Mattmark
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Aber da wir sowieso früh raus wollen, spielt das keine Rolle. Wir fahren nach Saas Almagell, dem Heimatort von Pirmin Zurbriggen und parken den Pixxel in der Nähe der Bahn Hohsaas, wo wir nach Kreuzboden hinaufgondeln wollen. Hildi und Heinz kommen mit und machen eine 4.5 Stunden Tour auf dem Almageller Höhenweg und wieder runter in Saas Almagell. Ganz schöne Leistung finde ich. Chilli, der Hund von Heinz und Hildi, begleitet uns - herrlicher Kamerad - so lieb und problemlos meistert er den Weg.
Wir machen einen Mittagshalt mitten im Gebirge und wir geniessen diese Wanderung in vollen Zügen, In der Hütte Almageller Alp genehmigen wir uns einen verdienten Durstlöscher - Wasser mümmer immer haa.
Danach nehmen wir noch den letzten Abstieg unter die Wanderschuhe und kommen gegen 16.00 Uhr in Saas Almagell an. Eine fantastische Wanderung, ich merks also schon in den Haxlis - aber so muss es sein. Keine Blasen und nix tut weh - das ist ein Daumen hoch wert.
Hildi und Heinz mit Chilli nehmen dann den Bus hinauf nach Saas Fee in ihr Hotel Walliser Hof und Willi und ich starten den Pixxel noch hoch zur Staumauer Mattmark. Den wollen wir auch sehen und so können wir grad noch ein bisschen auslaufen...… (smile)
Dann die wohlverdiente Dusche und ein leichtes Znacht und wir bleiben dann grad auf dem Busparkplatz in Mattmark (obwohl man das eigentlich nicht dürfte) Frag mal den William.. - es geschehen noch Zeichen und Wunder (hihiiii).
Helikopter Arbeitet früh morgens
Blick auf Saas Grund
chliine Liegestuhl
auch durch den Schnee führt der Weg
Hildi Heinz Chilli und Carla
Heinz Chilli Carla Willi
Die Alphütte Almagell
Stausee Mattmark
Parking Mattmark
Bergannemone
mir sin im Wallis
hier hat es zig fliegende Ameisen
auf de Staumauer
Pixxel blickt ins Tal
Mittwoch, 24.06.2020
Km gefahren: 72
Wetter; fantastisch (mit einem Regenschauer)
Willi ist früh auf und inspiziert nochmals den Staudamm. Dann zmörgele und Weiterfahrt
grösster unterirdischer See - St. Leonhard
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nach St. Léonhard im Rhonetal. Dort besichtigen wir den grössen unterirdischen See St. Léonhard. Mit einem Boot geht's durch die eindrückliche Höhle. Es hat recht viele Leute, aber man passt sich an. Alles gut. Und der Stellplatz ist gleich nebenan, perfekt ausgerüstet und ein grosses Lob wert.
Nachmittags geht's noch ne Runde aufs Rad, damit der tägliche Bewegungsbedarf auf gedeckt wird. Nach den gestern 23'435 Schritten müssen wir uns ranhalten (smile).
Ein kleiner Regenschauer kühlt uns kurz ab, danach wieder richtig sommerlich warm.
Dann wird noch lecker und gesund gekocht (Blumenkohl. Rüebli und Hacktätschli mit Melonenstückli zum Dessert und Kaffee als Abschluss. Was will man mehr. Einfach schön.


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Wir frühstücken noch gemütlich in St. Leonhard und fahren gemütlich weiter nach Sion. Schnell ist ein passendes Plätzchen gefunden. Pixxel schön im Schatten platziert und dann ein bisschen chillen. Heute nehmen wir's gemütlich. Es gibt heute keine grossen Bewegungseinheiten - morgen dann wieder (smile). TCS Camping Sion

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Es ist grad Markt - schön und gemütlich. Wir radeln aber zuerst auf eines der beiden Schlösser Sion, die etwas erhöht liegen, Mit den Flyers kein Problem, aber es wird schon recht warm.
Sion erkennt man von weitem an den in den Himmel ragenden Türme der Schlösser Tourbillon und Valeria. Diese Wahrzeichen wachen über der Hauptstadt des Wallis mit seinen 30'000 Einwohnern.
Dann geht's noch auf den Markt zum Aperööli - es ist dort sehr gesellig und die Leute sind hier auch wieder sehr diszipliniert und freundlich. Passt.
Dann geht zum Pixxel zurück, die Waschmaschine ruft: Willi hat heute noch Waschtag (smile). Es trocknet bestens, der Walliser Wind hilft mit.
Am Abend gehen wir noch ins Campingrestaurant einen Happen Essen. Und wen treffen wir dort: Käthi und Willy - unsere Gspändli, die wir von Fuente (Spanien) her kennen und in Menziken wohnen. Schöne Begegnung: wir trinken dann zusammen noch einen Kaffee unter dem Vorzelt von Käthi und Willy's Womo und es wird ziemlich spät - wir haben einander viel zu erzählen. Was für eine Überraschung und was für ein Tagesausklang.
Samstag, 27. Juni 2020
km gefahren: 156

Wetter: ein wunderbarer Sommertag
Nachdem wir uns noch von Käthi und Willy verabschiedet haben, fahren wir von Sion via
Château La Sarraz
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Autobahn in Richtung Riddes, Martigny, St. Maurice, Aigle, Monteux, Vevey, Lausanne bis nach La Sarraz. Carla Driver. In La Sarraz wollen wir das Musèe du Cheval besuchen. Ein sehr lauschiges Oertchen und fast keine Visiteurs. Mega schön, Und für mich auch interessant. Einen Kaffee mit Kuchen (Tarte de Pomme) gibt's als kleinen Vesper.
Anschliessend geht's nach Romainmotier, einem kleinen malerischen Ort, wo Willi seine Jugenderinnerungen auffrischen will. Wunderschöne Abteikirche erwartet uns mit passenden Häusern rundum, im Stil belassen und es versetzt einen wirklich in andere Zeiten.
Es ist unterdessen sommerlich warm geworden und unser Ziel Bullet auf dem Chasseron vielleicht ganz gut. Je höher desto kühler (smile). Der Anstieg via Chavornay, Orbe lohnt sich wieder einmal: wunderbare Aussicht auf den Lac de Neuchâtel. Grandson ist in der Nähe.
Der Stellplatz Bullet ist bereits im Jura Vaudois gelegen - mit Pferdchen und Kühen und toller Stimmung. Da aber heute Samstag ist, sind die 4 Stellplätze vor dem kleinen Campingplatz leider besetzt und wir stellen uns dann halt einfach auf den zugehörigen Parkplatz. Geht prima.
Ein wieder mal genialer Tag neigt sich der Nacht zu - hier oben werden wir sicher wie die Herrgöttli pfuusen.
schöne Farht entlang dem Lac Léman
wie passend …….. Corona ist eigentlich ein sehr schöner Name...….
Château La Sarraz
es Käffeli mit Chueche
Eindrücke auf La Sarraz
La Sarraz
Kornfelder werden zt schon gedrescht
Romainmotier
Stimmung eingefangen
Blick in die Häuser um die Kirche
Abteikirche
Abteikirche
Romainmotier
Romainmotier
Blick auf Romainmotier
Blick auf den Neuenburgersee vom Chasseron aus
in Bullet auf dem Stellplatz Blick in die Paturages
wie schön
ein buntes Pferdchen erfreut mein Auge
Sonntag, 28. Juni 2020
Km gefahren: 43
Wetter: nachts etwas Regen, tagüber bewölkt, besser als der Wetterbericht.
Am Morgen machen wir einen ausgedehnten Morgenwanderung durch die schönen
lauter Absinth's
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Wälder. Les Ficles, eine riesen Höhle oder besser ein riesen Loch im Boden, ist hier sehenswert. Es ist herrlich, hier die Natur zu geniessen.
Dann fahren wir ab in Richtung St. Croix, Môtier. Dort besuchen wir kurzehand noch das Absinth Museum. Sehr interessant und gut besucht. Das Mysterium um die grüne Fee ist spannend. Und sogar eine Flasche mit der grünen Fee kommt in unseren Besitz (grins). Hochprozentig.
Ein Bild von van Gogh
Nach der grünen Fee gibt's dann einen Fahrerwechsel - Carla Driver....
In La Brevine landen wir auf einem riesengrossen Parkplatz, wo wir mit mind. 17 anderen Wohnmobilen nächtigen. Die Gegend hier ist wunderschön und eben juramässig eben - war schon Ewigkeiten nicht mehr hier.
Morgen geht's dann weiter ins Val de Travers.
Les Ficles auf dem Chasseron
das grosse Loch
no es schöns Wäspili
Aussicht ins Tal
viele Aenzene
tschüss Bullet Stellplatz
kurzer Aussichtshalt ins Tal des Neuenburgersees
guckst du
Absinth über Absinth
dee hämmer gchouft…...
u dee isch au guet
bim probiere
Willis Probandum
Arrive à La Brévine
unser Stellplatz für heute Nacht - wo sind wir?


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die Asphaltmine in Travers. Dies ist eine kurze Fahrt und wir sind zeitig da, denn die Führung beginnt um 10.30 Uhr. Es trudeln schon einige Leute ein. Es durftet nach Absinth...
Die Geschichte der Asphaltmine ist sehr interessant. Es lohnt sich, diese Führung zu machen. Ein Stück Schweizer Geschichte. Dann als Belohnung ein superleckeres Menu: das Asphalt-Schinken Menu mit Absinth-Dessert - wir genehmigen uns das heute. Eine super Idee, denn es schmeckt unvergleichlich gut. Die Herstellung dieses Schinkens mit dem Asphalt-Bad ist das Geheimnis. Dies ist absolut empfehlenswert.
Dann haben wir Le Pont de Martel als nächsten Halt geplant und da das Wetter herrlich aufmacht, fahren wir dorthin, laden gleich die Velos auf und machen eine tolle 2 Stündige Tour (37km) - nach la Brévine und rund um den Lac de Tailléres. Und natürlich mit Route übere Bärg hin und zurück - Willi findet immer, auch hier auf dem schönen Hochplateau, eine Bergstrecke, die es in sich hat. Ich überleg mir grad, ob ich am Flyer eine Schiebehilfe einbauen lassen soll...…….
Der Abend ist sonnig und warm und wir können lange draussen sitzen - ein herrlicher Ausklang dieses schönen Tages.
Travèrs Asphaltmine
Leckereien mit Wermut
gerüstet für die Mine
dans la mine
"Asphaltbrot"
Restaurant Asphaltmine
super leckeres Menu
kältester Punkt in La Brévine
lac de Taillères
Le Pont de Martel
Stellplatz
grad es käfeli nach der Velotour
und en Mohrechopf derzue
Blick vom Stellplatz auf den Creux du Van

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den Turbyweg. Das ist ein Rundgang in der Moorlandschaft sehr schön gestaltet. Ein Fuchs erfreut mein Auge.
Danach geht's weiter - der Pixxel ist wieder startklar, Willi hat seines "Affaires" erledigt und das nächste Ziel wartet. Saignelégier in "meinem" Jura. Wir stellen uns zuerst an die Ladesäule im Dorf, um die Fahrradbatterien aufzuladen. Sonst gibt's keine Velotour (ja ohne Strom geht's halt nicht).
Kurzerhand noch im Coop etwas pöschtele und ein Melonen-Roastbeef-Mittagessen zaubern und dann auf den Platz vor der Markthalle fahren. Dort ist es am schönsten und das Wetter ist ja einfach atemberaubend schön.
Velos satteln und los geht's. Via Le Bémont, Voyageur, Le Cernil Tell, Le Hameau (übrigens sind alle Beizli zu nicht wegen Corona, sondern es ist Dienstag=Ruhetag). Dann über den Grand Galopp also über die Pferdereitwege bis nach Les Breuleux. Noch kurz ein Rundgang über den dortigen Campingplatz und weiter ins La Balance, auch wegen zu geschlossen. So ein Pech aber auch. Aber wir haben ja Wasser dabei.....
Via Le Roselet geht's dann ins La Theure (Couronne), auch zu, und ohne Einkehren retour nach Saignelégier. Dort gibt's dann den verdienten Kaffee und eine herrliche frische Dusche.
Zum Trocknen können wir noch die warme Sonne geniessen und es uns gut gehen lassen. Ein Eintopf mit einer hiesigen Saucisson wird später von Koch William serviert. Das nenn ich Lebensqualität - tausend Dank dafür.
Torbyweg in le Pont de Martel
Torbyweg in le Pont de Martel
Torbyweg in le Pont de Martel
Torbyweg in le Pont de Martel Blick auf Creux du Van
Torbyweg in le Pont de Martel
Torbyweg in le Pont de Martel
Torbyweg in le Pont de Martel
der Fuchs
Les Paturages du Jura Avec leurs habitants
es Töffli will durch die Herde....
auf dem Grand Galopp mit den Velos.....
es isch eifach schön
auf den Pfaden der Pferde im Jura
damals wars mit den Pferden, heute mit dem Flyer
Stellplatz Saignelégier
schöne Wolkenstimmung
einfach schön
einfach schön
Webcam Saignelégier mit Pixxel

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Apéro. Ich gehe mit dem Velo ein wenig auf die Fotopirsch und William erledigt noch einige administrative Sachen im Pixxel.
Wir wandern anschliessend um den Etang de la Gruère. Er ist ein Naturschutzgebiet gesamtschweizerischer Bedeutung und ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Der rund um den See angelegte Wanderweg lädt dazu ein, seine aussergewöhnliche Flora und Fauna zu entdecken.
Die Drohen darf auch wieder mal fliegen. Dann gegen 15.00 Uhr kehren wir zum Pixxel zurück und fahren nochmals auf die Ladestation bei der Reithalle, um die nun ganz leeren Flyerbatterien nochmals aufzuladen.
Dann gibt's ein feines Znacht und eine Glacé zum Dessert. Uebernachten tun wir wieder auf dem Stellplatz vor der Markhalle. Perfekt - den schönen langen Sommerabend noch geniessen - in gleicher Gesellschaft wie gestern. Offenbar gefällts allen hier zum Pfuusen.
ein neugieriger Fribi
ein kleiner fauler Fribi
ein noch faulerer Fribi
ein anhänglicher Fribi
brave Fribis
welche Milch soll ich trinken
eine junggebliebene Fribireiterin
eine Fribi-Kuh
ein Frosch im Teich erwischt
ein Laubfrosch
noch ein Gruppenbild
schöne Blume
Drohnenbild vom Etang
Einbahnstrasse um den See - Corona geschuldet
Etang de Gruyère
Etang de Gruyère
Etang de Gruyère
ein Schmetterling
eine Entenfamilie
Stellplatz Logenplatz
Abendstimmung 20.45
Abendstimmung 21.45
Donnerstag, 2. Juli 2020
Km gefahren: 57
Wetter: am Morgen etwas Regen, dann bewölkt bis sonnig
Weil der Regen doch noch an unsere Fenster klopft, bleiben wir etwas länger vor Ort
Bonfol Stellplatz vor dem Fussballplatz
Hausarbeiten und mal wieder in den PC schauen, was die Buchhaltung so macht (grins).
Ja, das muss auch mal wieder sein. Und draussen ist es ja schliesslich grad nass.
Gegen Mittag fahren wir ab über Nebenstrassen nach Porrentruy. Zuerst etwas neblig sogar, bis dann die Sonne wieder drückt.
In Prontrut besuchen wir das Jurassica Museum über Funde von Versteinerungen und Fossilien. Ganz schön gemacht und anschliessend spazieren wir noch durch das uns unbekannte Städtchen, das im Sonnenschein ganz freundlich daherkommt.
Dann geht's gleich noch ins Hotel Dieu - eine Ausstellung über St. Ursanne ist da zu bewundern.
Es ist unterdessen schon 16.00 Uhr geworden und wir steuern Bonfol an, ein kleines Dörfchen im äussersten Prontruter-Zipfel, das einen ganz netten Stellplatz anzubieten hat.
Zusammen mit einem Womi aus dem Baselland stehen wir hier sehr ruhig und angenehm.
Willi kocht Piccata - ich gehe unterdessen kurz mit dem Rad auf die Pirsch, denn es hat grad nebenan mehrer kleine Seen im Naturschutzgebiet. Sehenswert.
Freitag. 3. Juli 2020
Km gefahren: 81
Wetter: ganz angenehm, bewölkt und zt sonnig
Früh morgens geht Willi raus und lässt die Drohne fliegen. Ich kann liegen bleiben, denn die
Willi in Solothurn
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Sonne kommt grad noch nicht für eine Foto mit Sonnenaufgang. Dann gibt's Zmorge und wir fideln kurz den Pixxel, Dann geht's los: Carla Driver. Quer durch die Jurassischen Berge (hiiihii es wird eng).
Hier ein Link auf ein Youtube-Filmchen.
Heute ist es wohl Zeit, den Kanton Jura zu verlassen:
Corona : ab nächsten Montag soll es hier im Kanton Jura und Waadtland beim Einkaufen Maskenplicht geben. So ne Scheisse...… Hier könnte ich nun ellenlang nachhaken, ich lass es aber an dieser Stelle besser bleiben...…… aber hier noch 2 links dazu
(hoffentli chönders uuftue)
wenn das wahr ist - mir fehlen grad die Worte..... was kommt noch auf uns zu?
Bern plant still und leise
Die Fahrt ist schön, wir fahren durch den uns nicht sehr bekannten Jura: Glovelier, Undervillier, und viele kleine Dörfer mehr. Muss ich dann auf der Karte nochmals genau ansehen.
Unser heutiges Ziel ist: Solothurn. Willi hat einen Platz auf dem TCS-Campingplatz gebucht. So schön. Da wollten wir auch schon lange mal hin. Ist das doch eine Heimwehstadt von Willi, wo er doch vier Jahre die Fachhochschule besucht hat.
Als wir ankommen, gibt's noch viele freie Plätze, aber die füllen sich zusehends, fangen doch heute die Schulferien an. Bis am Abend ist der Platz praktisch voll.
Heute gibt's für uns Ausgang am Abend: wir lassen die tolle Schweizer-Reise 2020 mit einem Thailändischen Dinner in der Solothurner Altstadt ausklingen. Es schmeckt fabelhaft - diese Location Thai Sunshine Restaurant kann man empfehlen.
Jetzt schlafen wir also auf dieser Reise ein letztes Mal im Pixxel. Schön ist es gewesen. Gerne kommen wir aber auch wieder nach Hause. (De chöne mir glii wieder gooo…..)
Ein herzliches Dankeschön an unsere lieben Nachbarn, die immer so guet zu unserm Heim und zu unserem Büsi schauen, wenn wir unterwegs sind. Das ist einfach hammerhaft.
Drohne über Bonfol
Stellplatz Bonfol
Stellplatz Bonfol
unsere heutige Route durch die Felsen des Jura
in Solothurn TCS Camping
noch ist es relativ leer
viele Sonnenblumen
direkt an der Aare
Kornfelder
Mohn
Hochhäuser ausserhalb von Solothurn
Thailändisches Essen
Solothurn
Solothurn
Solothurn
Solothurn
William at Solothurn
Solothurn lebt
Abendsonne in Solothurn

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tun. Auch an diesem Markt sind die Leute freundlich und distanziert. Passt bestens.
So kaufen wir auch einiges Gemüse und Früchte für zuhause ein.
Einen leckeren Kaffee gibt's noch und wir beobachten das emsige Treiben des Marktes. Es macht Freude zu sehen, dass diese schöne Stadt wieder lebt - und auch alles mit dem nötigen Abstand und Anstand - das macht Hoffnung.
Um 11.30 Uhr verlassen wir den Camping mit dem Gedanken, nochmals wieder zu kommen. Denn Solothurn ist eine Reise wert und es gibt noch vieles zu erkunden.
In Seon waschen wir den Pixxel noch gründlich in der Waschanlage und kehren gegen 14.30 Uhr wohlbehalten und gerne wieder nach hause zurück.
Vielen lieben Dank für die wiederum tolle Reise mit dem Pixxel. Das Ende einer Reise ist der Anfang einer Reise...…………….