Ondres Bayonne Atlantic

Flysch Mutriku Baskenland

Unsere Reise in den Süden Portugal-Spanien 2020

Km Stand Abfahrt:  am 15.02.2020   32097
Km Stand Ankunft: am 16.03.2020    37945
Total gefahren:     5848 Kilometer

Statistik

Karten der Reiseroute

14.02.2020 19:43

Es geht bald los

Schon mal vorab einen schönen Abend im Pixxel verbracht mit unseren lieben Nachbarn

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zum Fondueplausch - der Regen prasselt aufs Dach und wir schlemmen das leckere Fondue
von der Winon Chäsi - kuuler Abend - perfekter Start für unsere Reise - merci ihr Lieben.

15.02.2020 22:47

Tag 1 - Oberkulm - Nantua am See FR

Samstag, 15.02.2020
Km gefahren: 314
Stellplatz: Nantua - 0.00 €

Kurz nach dem Mittag um 12.30 Uhr fahren wir bei bestem Wetter los. Mit nur einem

Nantua

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kurzen Halt in Gland La Cote (Bavois war voll besetzt) reisen wir heute mit einigen Staus von Oberkulm Oensingen, Biel, Neuenburg, Yverdon Genf bis nach Nantua, wo ein kleiner netter Stellplatz am See auf uns wartet.
Ein leckeres Nachtessen (frische Gemüsesuppe mit Wienerli) geniessen wir im Pixxel. Danke liebe Nachbarn aus dem füfi - das Gemüse schmeckte vorzüglich.
16.02.2020 19:41

2. Tag - Nantua - Guéret (Limoges)

Sonntag 16.02.2020
Km gefahren: 364
Stellplatz: Guéret - 0.00€

Der Weg ist das Ziel - nach diesem Motto reisen wir heute - wir fahren und fahren und

unser heutiger Uebernachtungsplatz von oben

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kommen eigentlich gar nicht richtig vom Fleck. Zuerst geht's über zwei kleinere Gebirgshügel, wo weit und breit (zum Glück) kein Schnee in Sicht ist. Wir fahren halt über Land (keine Autobahn) und geniessen die schönen Landschaften bei diesem doch etwas abnormalen Februar-Wetter mit 16-20 Grad, Sonnenschein und schon vielen Kühen auf den Weiden. Eher Irlandwetter als Frankreich-Wetter.  Die ersten Narzissen blühen schon.

Ein kurzer Mittagshalt gibt's  in Varenne St. Germain kurz nach Mâcon und dann rollen wir weiter bis Guéret kurz vor Limoges. Hier übernachten wir. Alles tiptop, siehe Luftbild. Ein Apérööli haben wir uns verdient. Wir wünschen allen eine gute Nacht.
17.02.2020 21:21

3. Tag - Guéret - Ondres Atlantic

Montag, 17.02.2020
Km gefahren: 475
Stellplatz: Ondres plage  am Atlantic (Bayonne) (ganz neu gemacht)  13.00 €

Heute ist Regen angesagt - zum Fahren stört es uns nicht - wir kommen voran. Unser Ziel

Stellplatz ganz neu in Ondres Plage

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heute ist Ondres bei Bayonne am Atlantic. Wir kommen dort ca. um 16.15 Uhr an und können noch den schönen Sonnenuntergang geniessen. Der Regen hat grad rechtzeitig aufgehört. Herrlich am  Strand, die Wellen sind enorm und das Rauschen des Meeres beeindruckt immer wieder.  Ein schönes Fleckchen um zu übernachten.

18.02.2020 19:51

4. Tag - Ondres - San Sebastian

Dienstag, 18.02.2020
Km gefahren: 71
Stellplatz San Sebastian 3.00€

Am Morgen singen die Vögel - aufstehen, Meeresrauschen lauschen und fein zmörgele
Blick vom Castillo de la Mota von San Sebastian Baskenland - Tapas im Casa Tiburcio

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Die Sonne drückt schon und wir nehmen's heute gelassen und fahren "nur" ca. 70 km nach San Sebastian. Dort möchte Willi die Altstadt besichtigen und die berühmten Tappas kosten. Das machen wir so. Gegen Mittag erreichen wir den in Stadtnähe gelegenen Stellplatz, ergattern einen gutes Plätzchen und satteln dann die Flyer.

Die Innenstadt erreichen wir via perfektem Radweg dem Meer entlang. Ein Tappas Restaurant wird angesteuert und wir lassen uns mit wirklich echt guten und frischen Tappas verwöhnen. Ganz lässig mit aufmerksamer Bedienung und gemütlichem Ambiente im Casa Tiburcio.

Danach geht's noch auf den Monte Urgull hoch (das ist ganz nach dem Geschmack von Willi), wo ich notabene das letzte Stück meinen Flyer stossen muss...…. (schnaufschnauf) zum Castello de la Mota. Die Sicht ist mega toll und es hat sich wieder mal gelohnt (obwohl man eigentlich gar nicht mit den Rad da hinauf fahren dürfte (smile). Mer verstönd halt kei spanisch...…. Hihiiiii

19.02.2020 19:05

5. Tag - San Sebastian - Mutriku

Mittwoch, 19.2.2020
Km gefahren: 63
Stellplatz: Camping Caldona 18.80 € in Mutriku

Am Morgen früh raus mit Dixie - dann frühe Abfahrt in Richtung Zumaia an der Küste zum

Zumaia mit den speziellen Gesteinsformationen Flysch (66-56 Mio Jahre.....)

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Atlantik, wo wir die eindrücklichen Gesteinsformationen im Meer draussen in Augenschein nehmen. Mit den Flyern fahren wir los - Willi weiss wo das ist (Superman).
Da es Ebbe sein muss, um diese Formationen (Flysch) überhaupt sehen zu können, müssen wir eben früh losfahren, denn um 09.30 Uhr morgens beginnt bereits die Flut in Zumaia wieder und verdeckt diese spezielle Ansicht in den Wellen.

Die Basken haben eine eigenartige Sprache, keiner Sprachgruppe zuzuordnen - chauderwelsch für unsere Ohren. Eine kleine Tour durch den Ort ist spannend, den Morgenkaffee gibt's obendrauf (den haben wir wegen des frühen Abfahrens verschoben).

Die Leute hier sind aber wirklich sehr zuvorkommend, was wir auch auf dem anvisierten Stellplatz (Campingplatz Galdona) erfahren dürfen. Sehr hilfsbereit und freundlich und wir werden auch im Restaurant vorzüglich und rassig bedient. Der Chef bringt uns sogar noch eine neue Gasflasche vors Womo, welch ein Service.
Der Platz liegt in der Höhe über dem Ort Mutriku, von wo wir einen schönen Blick aufs Meer hinaus haben.

20.02.2020 19:47

6. Tag - Mutriku - Sopela Baskenland

Donnerstag, 20.02. (schönes Datum)
Km gefahren: 120
Stellplatz: Sopela 0.00 €

An diesem schönen Morgen haben keine Eile - den superschönen Platz in Mutriku auf dem

Gaztelugatxe Ein Wahrzeichen der Baskischen Küste

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Camping Galdona kosten wir gänzlich aus. Wir sind einzige Camper und haben den ganzen Platz für uns und können den Pixxel wieder mit Wasser befüllen, Abwasser und Toilette leeren und alles ohne Eile.

Dann geht's los. über sehr sehr kurvige enge Strassen der Küste entlang bis Bormeo, wo wir in Gaztelugatxe halten und das Wahrzeichen der Baskischen Küste ansehen. Wetter super.
Wir müssen einen steilen Weg runter zum Meer zu Fuss zurücklegen und ebenso steil wieder hinauf (241 Treppenstufen) auf den Felsen im Meer, wo wir die Heremita de San Juan besuchen.
Es ist mega schön hier, die Wellen, das Meer und wenig Leute, das passt.

Willi ist Driver und führt unseren Pixxel problemlos durch das hügelige Baskenland.
Es wird späterer Nachmittag und wir suchen unser nächstes Nachtlagerziel: es wird Sopela am Meer, wo ein riesiger Parkplatz uns zum Verweilen einlädt. Vorher noch etwas die Vorräte aufstocken im Mercadona und alles ist gut (hihii es viele gute Sachen in diesem nigelnagelneuen Mercadona-Laden). Madeleines hüpfen in unsere Einkaufstasche (mmhh).

21.02.2020 23:44

7.Tag - Sopela - Comillas (Kantabrien)

Freitag, 21.02.2020
Km gefahren: 153
Stellplatz: Comillas (Kantabrien)  0.00€

Wir stehen einsam und verlassen auf dem grossen Stellplatz in Sopela und haben sehr gut

Stopp in Santillana del Mar mit eigener Schokoladenmanufaktur (CH-Schoggi isch besser)

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geschlafen. Munter und bei bestem Reisewetter setzen wir unsere Tour fort. Richtung Santillana del Mar. Das ist ein sehr bekanntes, sehenwertes Dörfchen mit vielen alten gepflegten gut erhaltenen Gebäuden, Kloster und Höfen, die in der Sommerzeit von sehr vielen Touristen besucht wird. Um diese Jahreszeit ist es eher ruhig und wir können unseren Pixxel mittem im Dorf platzieren und einen tollen Rundgang in aller Ruhe machen.
Auf der Plaza gibt's dann noch ein leckeres Käffchen.

Weiter geht's nach Comilla a la Playa. Dort können wir direkt am Meer stehen und übernachten. Gleich ein Rundgang am Strand und Besuch des El Chapricho
ein bekanntes Bauwerk des katalanischen Architekten Antoni Gaudí.

Alles in allem: wieder ein toller Tag - vielen Dank dafür.

22.02.2020 23:16

8. Tag - Comillas - Ribadeo

Samstag, 22.02.2020
Km gefahren: 271 (heute Carla Dirver)
Stellplatz Ribadeo am Meer

Im Comillas geniessen wir den schönen Sonnenaufgang und das Meer, bevor wir uns auf

Stellplatz Comillas am Meer Morgenspaziergang mit Hund

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den Weg weiter westwärts machen. Unser heutiges Ziel ist: Ribadeo. Praia das Catedrais, der "Strand der Kathedralen" in Galicien - ein Ort, wo Ebbe und Flut eine wichtige Rolle spielen, weil man da bei Ebbe die Felsen am Strand begehen kann.

Praia das Catedrais, der Strand der Kathedralen, ist eines der am besten gehüteten Geheimnisse Galiciens. Dieses atemberaubende Wunderwerk der Natur ist unter vielen verschiedenen Namen bekannt, der offizielle Name lautet Praia de Augas Santas, was übersetzt 'Strand des heiligen Wassers' bedeutet. Im Endeffekt ist es egal, welchen der vielen Namen man benutzt - es ist ein beeindruckendes Monument der Natur, auf welches die Einwohner Galiciens zu Recht stolz sind. Wer im Nordwesten Spaniens an der Costa de Galicia unterwegs ist, sollte hier unbedingt einen Zwischenstopp einlegen!
Fotos folgen dann Morgen.

Wir machen einen kurzen Halt unterwegs, leeren das Abwasser und Klo und tanken für den Pixxel noch etwas "Most". Es geht hier auf dieser mega langen Autostrasse immer etwas rauf und runter, sodass das Pixxelchen halt auch seinen Tribut zollt: er braucht Energie für die autostrada del Cantabrico

Am frühen Nachmittag treffen wir in Ribadeo ein, erkunden kurz die Umgebung und sehen noch nichts von den Kathedralen und dem Strand des heilgen Wassers, weil grad mega Flut herrscht. Morgen am Vormittag werden wir bereit sein: denn dann ist Ebbe. Aber es ist hier sehr schön, es kommen auch schon viele Leute, auch Cars. und sehen sich diesen Ort an. Im Sommer wird's wohl hier sehr gut besucht sein. Willi hats mal wieder gefunden. He is the best Organizer.

Willi kocht unser Nachtessen in bester Manier und wir stossen mit dem feinen Albarone rot (Gschenkli usem Füfi) an auf diesen wiederum sehr schönen Reisetag. Gute Nacht Ihr lieben Follower.

23.02.2020 23:53

9. Tag Ribadeo - La Coruña

Sonntag, 23.02.2020 (1. mal nicht geheizt nachts)
Km gefahren: 159
Stellplatz La Coruña - 0.00 €

Heute morgen geht's an den Strand der Kathedralen - wir schauen uns bei Ebbe die
 
Ebbe in Ribadeo

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imposante Felsengebilde an und laufen über Stellen, die in ein paar Stunden wieder meterhoch unter Wasser stehen. Ein seltsames Gefühl, aber es macht klar, wie mächtig die Natur sein kann. Das Meer entwickelt enorme Gewalt - wir merken es, als bei der Rückkehr zum sicheren Ufer die Wellen schon wieder kraftvoll über den Stand fluten (Flut).

Ein schönes Schauspiel und da es Sonntag ist, kommen auch sehr viele Spanier mit Familien und Hunden, die sich dieses Spektakel auch ansehen wollen. In den Sommermonaten geht hier wohl die Post ab.

Gegen 14.00 Uhr ziehen wir weiter nach La Coruña und fahren 160 km über die sehr ruhige Autovia Noroeste und kommen gut auf dem kleinen Stellplatz in der Bucht am Meer an, wieder mit Blick direkt auf das wilde Meer.

Ein kleiner Bummel an der Promenade, ein Apérööli folgen, bevor es zum Znacht selbergemachte Tappas gibt - war lecker und wir geniessen den gemütlchen Abend bei Flackerlicht. Heute sind wir alleine hier - einige Nutzer des sehr schönen Stellplatzes.

24.02.2020 22:56

10. Tag - La Coruña - Santiago de Compostela

Montag, 24.02.2020
Km gefahren: 74
Stellplatz: Santiago de Compostela Sportplatz   0.00 €

Wir machen am Morgen eine kurze Velotour durch La Coruña. Eine Stadt mit wenig Höhe

Kathedrale Santiage de Compostela

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punkte. Eine Stippvisite in der Markthalle und eine Rundfahrt der Küste entlang. Eines der Wahrzeichen der Stadt, der sagenumwobene 59 Meter hohe Torre de Hércules, behauptet seinen Platz seit dem 1. Jahrhundert an der Spitze der Halbinsel, die von den Wellen und Stürmen des Atlantiks umspült wird.

Dann geht's weiter nach Santiago de Compostela. Kurzes Einkaufen im Lidl, Entsorgung auf einer perfekten Station vor der Stadt und Anfahrt auf den Stellplatz beim Sportplatz.

Mit den Velos radeln wir am Abend in die Altstadt von Santiago de Compostela - es ist mega schön. Es ist richtig gemütlich - die Altstadt lebt und lädt mit vielen Restaurants und Tappas-Bars zum Einkehren ein.

Wir besichtigen natürlich die Kathedrale, die leider total renoviert wird und wir ausser Gerüsten nicht viel zu sehen bekommen. Aber: wir sind hier und geniessen es, mal in der Stadt zu sein, von der wir immer wieder reden: wegen des Jakobsweges, den Willi ja eigentlich schon lange gerne mal machen wollte, Jetzt haben wir es geschafft und zwar mit dem Pixxelchen. In der Stadt herrscht gerade Faschingstreiben.

So erleben wir das Nightlife in Santiago und radeln im Dunkeln wieder retour zum Pixxel. Zum Glück weiss Willi den Weg noch …….
25.02.2020 21:02

11. Tag - Santiago de Compostela - Bande - Lindoso

Dienstag, 25.02.2020  Wetter: regnerisch, dann schön. 15 Grad
Km gefahren: 182
Stellplatz: Lindoso 0.00 €

Ein leiser Regen weckt uns am Morgen in Santiago. Wir ziehen also weiter: unser nächstes

Lindoso Pixxel mitten drin: Carneval in Portugal - wir kommen grad rechtzeitig

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Ziel vorerst: Bande Baños. Ein lauschiger Ort in Galizien, wo es dereinst Römische Lager mit Thermalbäder gab. Das Bad kann man nur nutzen, wenn der Stausee nicht zu hoch ist. Jetzt im Moment ist der See voll, deshalb ist das Wasser halt kalt...…. (vermischt sich mit dem Thermenwasser). Wir erkunden das Gebiet am Stausee und Willi kann hier ungeniert die Drohne fliegen lassen statt baden - auch gut.

Dann geht es weiter nach Lindoso (bereits Portugal), wo wir bei dem berühmten Castell einen Stellplatz gefunden haben. Aber die Zufahrt ist vollgeparkt mit Autos, ein reges Treiben herrscht und mitten drin der Pixxel. Wir retten uns auf den Berg hoch und stehen unmittelbar mitten in einer Carneval-Zeremonie, die wir also live miterleben können. So was von schön - perfektes Timing. Es wird musiziert, getanzt und die schönen Kühe ziehen die verzierten Wagen - so was sieht man nicht alle Tage, Ein schönes Erlebnis mit den Einheimischen. Sogar das portugiesische Fernsehen ist da - wir werden Moviestars (grins).

26.02.2020 22:04

12. Tag - Lindoso - Viana do Castelo

Mittwoch, 26.02.2020   Wetter: bewölkt und sonnig  15 Grad
Km gefahren: 80 km
Stellplatz: Viana do Castelo   0.00€

In Lindoso schläft es sich gut: wir stehen spät auf und geniessen den Morgen an dem

Castello Lindoso

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schönen Ort. Anschliessend nach dem Zmorge geht die Reise weiter wieder Richtung Meer - unser Ziel: Viana de Castelo. Eine relativ kurze Fahrte durch die Berge mit einem kleinen "Verfahrer"-Umweg - TomTom war sprachlos am Morgen und Carla-Driver verpasste eine Kreiselausfahrt..... hihii dann fährt man ellenlang, bis die richtige Strasse wieder gefunden ist......

Wir kommen kurz nach dem Mittag in Viana de Castelo an und bemerken, dass wir heute eine Stunde dazugewonnen haben: hier ist es eine Stunde früher als in Spanien und bei uns - es ist auch mega lang Dunkel am Morgen.

In Viana de Castelo angekommen, kehren wir kurz in einem tollen kleinen Restaurant gleich neben dem Stellplatz ein und bekommen ein feines Mittagsmahl mit Getränk und Kaffee für schlappe 15€ für beide - Supersach. Anschliesslich amtet Willi seines Amtes als "Mandatsbetreuer"" und ist für eine geraume Zeit mit dem PC und WhatsApp beschäftigt.

Dixie und ich erkunden unterdessen die Bucht und den Strand.  Es gibt noch einige schöne Fotos und wir lassen uns bei Meeresrauschen von der warmen Sonne bescheinen. Richtig erholsam.

Heute haben wir noch ein kleines Türschlossintermezzo: der Schlüssel bleibt im Sicherheitsschloss (2. Schloss) stecken und das Schloss muss ausgebaut werden - zum Glück ist Willi der Mann für alle Fälle - Schlüssel kommt wieder raus - Schloss ist hin. Ein Fall für Tegos Ostrach - zum Glück haben wir zwei Türschlösser...…. also können schon noch abschliessen.
27.02.2020 21:32

13. Tag - Viana do Castelo - Porto

Donnerstag, 27.02.2020   Wetter: Mix aus Wolken uns Sonne, trocken, 16 Grad
Km gefahren: 91
Stellplatz: Camping Orbidur Madalena  18.00 € / Nacht

In Viana geht's am Morgen nochmals an den Strand, bevor es weitergeht: Porto unser

Ein einsamer Pixxel auf dem "überfüllten" Campingplatz

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nächstes Ziel. Willi Driver - sucht enge Wege - der Küste entlang. Hihii kann er haben, denn davon hat genug hier. Wir landen manchmal mitten in Küsterdörfchen und manchmal hört halt dann der Weg einfach auf. Macht nix, umkehren muss auch geübt sein.

Und dann: ein lauten Knall und unser Rückspiegel linkerhand hat einen Schaden erlitten - ein Lieferungwägeli fur etwas dicht an uns vorbei...… (auf den engen Wegen halt.....).

Anhalten - Spiegel richten, Blinker kontrollieren und weiter geht's - nicht viel passiert. Jetzt aber genug der engen Wege freiwillig fahren. Wir visieren den nächsten Zwischenstopp Vila de Conde via Autostrada an. Geht einfacher. Wir schauen uns dort das speziell eindrückliche Aquädukt an, das ursprünglich aus 999 Bögen bestand, die heute nicht mehr vollständig erhalten sind.

Dann geht's in die Stadt Porto, wo wir auf dem Campingplatz Madalena wieder in Meeresnähe mal 2 Tage stehen wollen, um Wäsche zu waschen. Muss auch mal sein. Camping Madalena ist einer der wenigen Campingplätze, der um diese Jahreszeit überhaupt offen ist. Alles tiptop hier und wir sind hier praktisch alleine - kuules Plätzchen. Morgen geht's dann in die Stadt Porto - bin gespannt.

Ich gehe duschen und ich verbrühe mich fast, so heiss ist das Wasser - kann es nicht regulieren - so ein Quark - dann wird das Wasser immer kühler und kühler und ich muss notabene 3 Duschplätze nutzen, immer wieder von heiss bis kalt, um anständig duschen zu können. Das geht heute schon, da ich mutterseelenalleine die ganze sanitäre Anlage für mich alleine nutze kann (muss schmunzeln). Ich staune immer wieder über die Vielfältigkeit der Duschanlagen auf den Campinganlagen. Da könnte man auch mal etwas einheitlicher die besten Ideen nutzen.... (die sollten mich fragen - ich könnte viele gute Ideen einbringen)

28.02.2020 23:09

14. Tag - Porto (2)

Freitag, 28.02.2020   Wetter leicht bewölkt, 160 Grad
Km gefahren: 000
Stellplatz: Camping Orbitur Madalena  18.00 €

Ein schöner Morgen erwartet uns - zmörgele - noch etwas Mandatsarbeiten und es geht

Hoch über Porto

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ab mit den Rädern in die Stadt Porto. Willi hat den "Komoot" (Naviprogramm für Velos)  montiert und es führt uns über ups und downs in die am Duoro gelegene Altstadt. Es sind dies doch noch einige Kilometer entfernt vom Stellplatz (7.5km).

Wir platzieren die Flyers inmitten der Stadt und fahren mit dem Funicular dos Guindais die Stadt hoch. Es hat sehr viele Touristengruppen unterwegs - wir sind also in guter Gesellschaft. Zu Fuss geht's  durch die Gassen Strassen von Porto und wir bestaunen die vielen schönen alten Gebäude und Wahrzeichen. Es gibt sehr viel zu sehen - interessant - wir wollen noch in die berühmte Buchhandlung Lello, Aber dort bildet sich aber eine riesige Warteschlange - wir schauen von aussen rein und ergattern dann aus dem Internet ein Bild der Innenansicht (grins).
Auch an den berühmten Portweinproduktionsstätten wie Sandemann und Calem kommen wir vorbei (im Pixxel haben wir ja den Calem zum geniessen).

Am Duoro im Hafen vor der grossen Brücke genehmigen wir uns dann den schon fast zur Tradition gewordene Apéro und lassen uns von der Sonne angenehm bescheinen.
Heute gibt's auf dem Schrittzähler eine respektable Anzahlt Schritte - gut für unsere Fitness.

Apropos Fitness: Hier noch ein Wort zum allgegenwärtigen Thema Corona: ja auch hier sehen wir Leute mit Masken rumlaufen, keine Carnevalsmasken sondern Atemschutzmasken.
Es ist im Moment sehr schwierig einzuschätzen, was wo und wie in dieser Richtung läuft, wieviel Wahrheit, wieviel Fake, aber wir steigern uns da nicht rein, halten Abstand und nehmen täglich (wie wir das schon lange machen) unseren
Ingwer-Honig-Citronensaft-Drink zu uns, waschen die Hände immer gründich und haben eine tüchtige Portion Gottvertrauen mit an Bord.
(Der Fernseher wird auch aussen vor gelassen - sonst wird man noch kiebig vor lauter üblen Nachrichten). Irgendwie muss man sich abgrenzen.



So das war s für heute - wir räumen draussen langsam auf und hüpfen dann zeitig in die Haia - morgen geht's wieder weiter in Richtung Süden.
29.02.2020 23:45

15. Tag - Porto - Peso do Regua (Duoro)

Samstag, 29.02.2020  Schalttag  Wetter: Regen - bewölkt - sonnig - 15 Grad
km gefahren: 139
Stellplatz: Peso do Regua   0.00 €

In der Nacht regnet es heftig - am Morgen (für Siebenschläfer) ist die Sonne schon wieder

Landschaften mit den berühmten Rebbergen am Duoro


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bereit und es trocknet rasch ab. Die Gasflasche ist leer, deshalb holen wir bei der Weiterfahrt eine neuen bei Repsol - das geht erstaunlich problemlos. Dann möchten wir noch kurz einkaufen bei Mercadona, können aber wieder mal nicht auf den nur für PW's ausgerichtete Parkplatz reinfahren.

Also lassen wir's und steuern Willi's heutige Route an: dem Duoro entlang so gut es eben geht. Hihiii, wir landen auf Willi's Lieblingsstrassen: eng und mit sehr sehr vielen Kurven - nicht gerade meine Favoritenstrecke - aber man muss es gesehen haben. Portugal ist für meine Begriffe (noch) nicht mein Lieblingsland zum Reisen. Mir fehlt das Charisma.

Nach einer langen kurvigen Fahrt machen wir kurz einen Versper- und Brunzhalt.
Dann geht es weiter und die Gegend wird etwas einladender und lieblicher: es gleicht ein wenig der Mosellandschaft.

In Peso do Regua ist unser Tagesziel und dieser Ort ist dann doch recht freundlich und wartet auf mit einem ganz interessanten Stellplatz direkt am Duoro.

Wir erkunden  zu Fuss das kleine Städtchen und finden eine alten Bahnhof mit exquisit eingerichteten Port-Wein-Bars und Restaurants. Hier ist halt der Wein ein grosses Thema.
Wir haben übrigens zu Hause einen tollen Wein vom Duoro (noch von HP Berger).

Wir schlafen heute unter einer alten Eisenbahnbrücke - und es beginnt am Abend erneut zu regnen. Guet Nacht a alli.

(I ha immer nochli z kämpfe mit de portugiesische Ziit - es isch 1 Stund unterschied zu MEZ) Also iz isch doo 21.02 (in CH  22.02) und uf miinere Uhr 23.02 do söll no eine druuschooooo…..

01.03.2020 23:20

16. Tag - Peso do Regua - Costa de Lavos

Sonntag, 01.03.2020   Wetter: Regen - dann Sonne - Abend Sturm und Regen 15 Gad
Km: gefahren: 227
Stellplatz: Costa de Lavos am Atlantik    0.00€

Am Morgen erwachen wir durch starken Regen, der sich aber bald in Sonnenschein

auf der Kathedrale von Lemago

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verwandelt. Wir fahren, geführt vom TomTom, mal auf guten, mal auf engen Strassen, mal auf sehr engen Strassen. Aber der Pixxel passt überall durch und William steuert ihn tiptop durch jede Situation. Ich hege den leisen Verdacht, dass das Tomtom uns etwas in die Irre führen will.

Die Gegend hier vom Duoro Richtung Südwesten ist deutlich angenehmer als die durch die Berge, wo wir gestern gefahren sind - alles viel gepflegter und einladender anzuschauen.
Hier gefällt es schon viel besser und das fehlende Charisma kommt hier zum Vorschein.

Ein Zwischenstopp in Lemago lohnt sich: Wir besuchen die die 600 Meter hoch gelegene Wallfahrtskapelle mit dem Schrein der Nossa Senhora dos Remédios, die auf einer Anhöhe südwestlich von Lamego auf dem Monte de São Estevão steht. Zu der eleganten, detailreich gearbeiteten Kapelle steigen wir eine kunstvoll angelegte Treppe mit über 600 Stufen hinauf. (Training für heute erfüllt)

Wir ärgern uns dann echt nochmals über das Tomtom, als es uns von einer tiptoppen Strasse wegführt, mitten in ein Dorf, einmal um den Kreisel herum, dann um 180 Grad dreht und uns wieder auf die selbe Strasse zurückführt, von der wir gekommen sind. Wohl doch nicht ganz "Gaga" unser Tomtom - und das selbe Spiel versucht es anschliessend gleich nochmals - diesmal ohne Erfolg. Unergründlich, dieses Navi heute...…..

Aber nichts desto Trotz erreichen wir unser Tagesziel gegen 16.00 Uhr Nachmittags, wo wir uns auf dem sehr gut besuchten Stellplatz in Costa de Lavos ein gutes Plätzchen sichern können. Direkt am Sandstrand, wo das Meer schon gehörig rauscht und der Wind auffrischt.

Mit einem kurzer Spazier auf den Pier, wo uns die Meeresbrise um die Ohren pfeifft  - einem leckeren Café in der einzigen Bar vorort ( 1.30€ für zwei Kaffées) - geht unser Tag zu Neige. Ein kleines Znacht im Pixxel, der ordentlich wackelt vom heftigen Wind, rundet den interessantenTag ab. Boa noite a todos, 

02.03.2020 22:45

17. Tag - Costa de Lavos - Peniche

Montag, 02.03.2020    Wetter in der Nacht Sturm und Regen, dann sonnig 16 Grad
Km gefahren: 127
Stellplatz: Peniche am Atlantik

In Costa de Lavos hat es in der Nacht heftig gestürmt - aber wir schlafen trotzdem gut.

Obidas ein mittelalterliches Städtchen in Mittelportugal

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Nach einem morgendlichen Strandspaziergang verlassen wir Costa de Lavos und fahren bis Obidos, einem kleinen Städtchen mit einer mittelalterlichen Burg, das wir besichtigen wollen. Berühmt ist es auch für seinen leckeren Kirschlikör. DIeses malerische Städtchen ist einen Ausflug wert.

Danach fahren nach Peniche, eine kleine Halbinsel an der Westküste des Atlantiks. Dort stellen wir den Pixxel vorerst im Hafen ab und gönnen uns ein typisch portugiesisches Essen: Wir finden ein nettes Restaurant OPedro und Willi will gerne Meeresfrüchte und bekommt Calamares und Garnelen ganz nach seinem Gusto. Wir werden bestens bewirtet und stellen fest, dass wir intuitiv ein sehr bekanntes und gutes Restaurant besucht haben…. so guet.

Zum Stellplatz ist es dann nicht mehr weit - beim Leuchtturm stehen wir perfekt - wieder nahe am Meer mit Meeresrauschen.

Einige schöne Fotos gibt's vom imposanten Sonnenuntergang - immer wieder ein tolles Motiv - und hier passt auch das minutengenau.
03.03.2020 20:38

18. Tag - Peniche - Evora

Dienstag, 03.03.2020   Wetter: super zum Reisen: leicht bewölkt bis Sonne, 18 Grad
Km gefahren: 227
Stellplatz: Evora   0.00€

Heute verabschieden wir uns vom Atlantik - wir fahren weiter Richtung Osten: Ziel ist

Peniche Stellplatz - Nau de Corvos am Atlantik

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Evora. Evora zählt zu den besten Reisezielen in Zentralportugal. Die reizende Stadt verströmt echten portugiesischen Charme und verfügt über eine vielfältige Auswahl beeindruckender Touristenattraktionen.

Ein Halt zum Einkaufen machen wir in Coruche, wo wir grad den Mittagshalt einlegen - direkt vor dem dortigen Lidl auf dem Gratisstellplatz. Eigentlich ganz gut, aber hier wollen wir ja weiter.

In Evora kommen wir gegen 16.00 Uhr an und sind hier mal wieder in guter Womo-Gesellschaft. Morgen gehen wir dann ins Städtchen - wer weiss, vielleicht ist Markt?
04.03.2020 23:12

19. Tag - Evora - Jerez de los Caballeros

Mittwoch, 04.03.2020 - Wetter tiptop bei 17 Grad
Km gefahren: 126
Stellplatz: Jerez de los Caballeros   0.00 €

Am Morgen erkunden wir Evora - das Städtchen wird als sehr sehenswert beschrieben und

Jerez de los Caballeros beim Einnachten


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 das ist es auch. Mit den Flyern geht die Besichtigung tiptop, gibt es doch einige Kilometer an Weg..... Wir sehen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale, den Tempel er Diana, Praca do Giraldo und die Capela de Ossos (das Gebeinehaus).
Ein Käffchen auf der Plaza do Giraldo gibt's obendrauf.

Wir kehren zum Pixxel zurück und reisen weiter in Richtung Spanien. Unterwegs ein Versper am Parragem de Alqueva, einem grossen Stausee am Weg nach Jerez de los Caballeros,

Wir irren dann noch kurz in Städtchen Muraõ herum, wo wir wieder mal die engsten Strassen erwischen und eine Einbahnstrasse in Gegenrichtung fahren müssen, um wieder heile aus diesem Städtchen rauszukommen. Eine Umleitung und verparkte Wege führten dazu... Aber Willi löst die Situation wie immer bravourös, Mega Smile.

Wir erreichen dann das Tagesziel Jerez de los Caballeros, das schon wieder in Spanien liegt, am frühen Nachmittag. Der kleine Stellplatz (8 Plätze) am Ortsrand hat gerade noch das beste Plätzchen für uns freigelassen. Perfekt.

Wir machen dann sogleich einen Rundgang auch durch dieses Städtchen mit den Velos. Verwinkelt, hügelig und mit vier Kirchen gesegnet haben wir auch hier viel zu sehen.
Sogar den Sonnenuntergang können wir mit dem Bild auf die vier Kirchen einfangen.

05.03.2020 22:02

20. Tag - Jerez de los Caballeros - Merida

Donnerstag, 05.03.2020 - Wetter: etwas Niesel am Morgen, dann schön  18 Grad windig
Km gefahren: 150  Diesel getankt: 1.17 €/L
Stellplatz: Camping Merida  16.50 € / Tag

Nach einem kleinen Regenschauer ist heute sehr schönes Wetter, also wieder mal ideal zum

idyllischer Camping-Platz mit Pferdchen auf der Weide

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reisen für uns. Wir besuchen heute Mérida. Es liegt am Fluss Guadiana in der Provinz Badajoz und ist die Hauptstadt der Autonomen Region Extremadura. Römischen Ruinen sind über die ganze Altstadt verteilt. In keiner anderen spanischen Stadt sind die Spuren der Römerzeit so lebendig wie hier. Die archäologischen Stätten in Mérida gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Nach einer Fahrt über Zefra, wo wir im Mercadona kurz einkaufen fahren wir gemütlich über land nach Merida. Der Campingplatz ist ziemlich leer, aber wir haben einen Nachbarn aus Hallwil - klein ist die Welt.

Wir radeln heute gleich mal los und holen uns schon mal ein paar Eindrücke dieser Stadt ab. Willi hat den Weg eruiert und so finden wir problemlos  die City dieser Stadt und sehen schon einige römische Relikte. Morgen dann mehr davon.

Nach knapp 20km Radeln geht's unter die Dusche und heim in den gemütlichen Pixxel in idyllischer Umgebung. Beste Voraussetzungen für eine angenehme Nacht. Guet Nacht an alle - Schmatz.
06.03.2020 20:44

21. Tag - Merida (2)

Freitag, 06.03.2020  Wetter - schön - etwas Wind - 18 Grad
Km gefahren: 0.00
Stellplatz Merida Camping   16.75 €

Wir erleben heute einen tollen Tag: Stadtbesichtigung und Plegeren bei tollem Frühlings-

Amphitheater Merida

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Wetter. Radeln ins City - Amphitheater  - Dianatempel - Kaffeepause - Tapas - sünnele auf dem Campingplatz - einfach schön. Sogar ein anderer Aargauer (aus Hallwil notabene) gesellt sich auf diesen Campingplatz - direkt neben uns. Kleine Welt.

07.03.2020 20:53

22. Tag - Merida - Peñarroya-Pueblonuevo Andalusien

Samstag, 07.07.2020   Wetter: schön    bis 22 Grad    abends kühl
km gefahren: 175
Stellplatz: Peñarroya area de pantano   7.00 €

Wir überlegen, ob wir noch hier bleiben wollen - es ist so ein schönes Plätzchen - aber wir

zwei Aargauer in Andalusien treffen sich zum zweiten Mal...…..


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ziehen weiter in Richtung Córdoba Andalusien. Das Wetter ist toll und wir wollen ja noch was sehen. Die Landschaften hier sind wunderschön, grün, viele Eichen, viele Ländereien und mega Strassen, wo wir fast alleine unterwegs sind. Zum Fahren einfach nur kuhl und unser Pixxelchen fährt wie eine Eins - das macht Spass.

Wir landen in Peñarroay-Puenblonoueva  auf einem ländlichen Stellplatz, wo wir freundlich empfangen werden von Pablo, der uns ein nettes Plätzchen anbietet. Wir richten uns ein und kaum sitzen wir am Apérööli, trudeln die Aargauer, die wir gestern schon als Nachbarn in Merida hatten, direkt neben uns ein - so lustig - klein ist die Welt.

Willi kann hier am kleinen See die Drohne fliegen lassen, Dixie und ich fotowandern am See und Willi kocht dann noch einen feinen Eintopf. Schmeckt herrlich - wir können schön gemütlich draussen essen - el sol es muy calido.
08.03.2020 22:42

23. Tag - Peñarroya-Pueblonuoeva - Cordoba

Sonntag, 08.03.2020   Wetter sonnig und sommerlich warm 21 Grad
Km gefahren: 90
Stellplatz: Cordoba   17.95 €

Die Sonne weckt uns - duschen - zmörgele - noch ein wenig mit den Nachbarn aus dem

La Mesquita in Cordoba

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Aargau pläuderlen und weiter geht die Reise nach Cordoba - meine Wunschdestination um zweiten. Diesmal fahren wir den stadtnahen Stellplatz an, von wo aus wir zu Fuss bestens in die Altstadt marschieren können und Dixie schön Schatten hat. Perfekt.

Diese Stadt hat es mir angetan - sie ist sehr heimelig und liebenswert - auch heute wieder. Es wird schon echt "heiss" für unsere Verhältnisse und die Shorts können ausgepackt werden. In der City pulsiert das Leben und angenehm viele Leute füllen die Stadt.
Keine Hektik, keine Atemschutzmasken, alles ganz normal, Das tut irgendwie gut.
Wir genehmigen und ein kleines Cervesa in einem netten Lokal im Schatten und schauen dem emsigen Treiben rundherum gemütlich zu.

Wir beschliessen, am Abend nochmals zurückzukommen, im das Ganze mal bei nächtlicher Beleuchtung anzuschauen.

09.03.2020 21:43

24. Tag - Cordoba - Cortes y Graena (Gaudix)

Montag, 09.03.2020   Wetter einfach nur gut   schön warm 22 Grad
Km gefahren: 212
Stellplatz: Cortes y Graena   0.00  €

Wir verbringen eine kurze und ruhige Nacht in Cordoba und fahren gemütlich weiter in

unser Schlafplatz in Cortes y Graena (Drohnenfoto William) 


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Richtung Granada durch das schöne Hinterland von Andalusien. Eine wiederum erholsame Fahrt, bei der wir die eindrückliche, mit Olivenbäumen übersäte Gegend reinziehen können - mit Fahrerwechsel kann jeder ein wenig gucken. Ein kurzes Mittagshalt für uns und den Pixxel, der auch wieder durstig ist, wird eingelegt.

Willi hat für uns heute einen speziellen Platz ausgesucht diesmal: mitten in den Bergen mit Sicht auf die Sierra Nevada (fasch wie dihei…) Hier ist eine grosse Staumauer mit Stausee in sehr steiniger Landschaft in doch einer Höhe von 960 Metern. Die Mitte des Platzes ist ein Helikopterlandeplatz. Die Wandung ist sehr steil und ein Teil des Stauseedammes.

Hier ist auch die Temperatur sehr angenehm und wir können hier ein wenig relaxen, die Gegend erkunden und Willi kann dröhnele. Wir stehen in netter Gesellschaft mit Leuten aus Dresden und können uns ein wenig austauschen. Dann kocht Willi noch ein feines Znacht. Was will Frau mehr...…..

Aktueller Link zu "Gedanken"

10.03.2020 21:16

25. Tag - Cortes y Graena - Velez Rubio

Dienstag, 10.03.2020   Wetter: schön    bis 22 Grad
Km gefahren:  131
Stellplatz: Velez Rubio   0.00 €

In den Bergen von Cortes y Graena gehen wir's langsam an und fahren erst gegen Mittag

Blick auf Velez Rubio von der Burg Velez Blanco

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weiter in Richtung Murcia. In Guadix. einer kleinen Stadt inmitten der Provinz Granada. halten wir kurz für einen Einkauf - der Lidl ist rappelvoll - es ist weit und breit der einzige. Dann geht's über Land, wechslend bewachsen und wechselnd öde - ganz eine spannende Mischung. Wir fahren ja im Landesinnern und hier ist es halt im Süden schon wieder eher trocken und mit der typischen Elephanten-Landschaft, ähnlich wie in Fortuna.

In Velez Rubio halten wir an, richten uns auf dem grossen Stellplatz ein und geniessen die schön warme Sonne. Dann eine Velorunde ins Nachbardorf Velez Blanco, wo William eine superschöne alte Burg entdeckt hat. Den Berg hoch radeln und einige Fitnesskilometer an den Tag legen. Hihiii der Schrittzähler hat wieder was zu tun.

Dann gibt's ein leckeres einfaches Znacht (Spinat, Hamburger und ein Spiegelei), ein Käffchen mit einem Madelaine und dann wird noch kurz eine fruchtige Organgen-Konfi  gekocht - mit Ingwer natürlich.

11.03.2020 20:58

26. Tag - Velez Rubio - Murcia

Mittwoch, 11.03.2020    Wetter: schön bis 28 Grad
Km gefahren:  125
Stellplatz: Murcia Ikea   0.00 €

Da wir keine Eile haben und es warm wird heute, verweilen wir bis am Nachmittag in Velez

Restaurant Pena Taurina Pepin in Velez Rubio 

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Rubio. Wir radeln nach dem Frühstück ins Städtchen hoch und schauen uns in diesem kleinen Ort etwas um. Die Kirche ist riesig und sehr schön. Im Ortszentrum gibt's ein nettes Restaurant Taurina, wo sich die Einheimischen zum Apéro treffen.

Wir gesellen uns zu ihnen und ich schau mir das Lokal noch von Innen an: hier muss wohl mal ein Stierkämpfer-Treffpunkt der von Torreros gewesen sein. Das ganze Lokal hängt voller Stierkampfplakate und drei riesige  *Stieregrinde" hängen an der Wand. Gruselig.
Der Chef erzählt mir was darüber - ich verstehe nur Bahnhof, da er ploderet wie ein Wasserfall - keine Chance, ihm zu folgen...…. Ich sag einfach immer "si" "si" uns muchos gracias. Das scheint anzukommen (smile).

Zurück auf dem Stellplatz packen wir die Stühle ein und tuckern weiter nach Murcia mit einem kurzen Halt bei einem Mediamarkt, da ich noch ne Speicherkarte für den Fotoapparat brauche.

Die Fahrt geht prima voran und wir erreichen den Ikea-Stellplatz in Murcia problemlos. Diesen riesenggrossen Platz kennen wir, denn hier gibt's Dogzilla Hundefutter für Dixie.
Da die mitgeführten Vorräte langsam zur Neige gehen, decken wir Dixie hier mit Futter ein.

Nebst diesem MegaStore für Haustiere gibt's hier Möglicheiten zu shoppen bis zum Gehtnichtmehr. Aldi, Decathlon, Ikea, Riesensupermarkt, H&M etc etc. - alles etwas überdimensioniert. Das lassen wir aber aussen vor. Morgen gehen wir dann in der IKEA zmörgele.
12.03.2020 21:55

27. Tag - Murcia - Crevillente

Donnerstag, 12.03.2020   Wetter schön  bis  25 Grad
Km gefahren: 52
Stellplatz Petra   0.00 €

Am morgen kurz einkaufen und dann am späteren Vormittag Abfahrt nach Crevillent zu

Abendstimmung in Crevillente

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Petra in die Campillos nach Crevillente. Vorher noch kurz den Pixxel waschen, der vor Schmutz strotzt. Er hat's nötig, wieder mal poliert zu werden. Das klappt bestens bei Repsol in Crevillente - wir sind dort auf einer Truck-Waschanlage....


Wir erfahren bei Petra, dass nun auch in Crevillente Spanien Corona das Thema ist. Die Einkaufsmärkte werden hier grad leergekauft. Das verbreitet ungute Energie - wir wollen uns nun nicht verrückt machen lassen und verbringen den Abend im Park bei Petra und führen gute Gespräche bei romantischer Abendstimmung. Etwas besinnlich sind wir schon - geschuldet der momentan schwierigen Situation wohl weltweit.

13.03.2020 20:23

28. Tag - Crevillente (2)

Freitag, 13.03.2020   Wetter: schön  24 Grad
Km gefahren: 0.00
Stellplatz: Petra

Heute beschliessen wir, anhand der momentanen Situation CV, dass wir morgen nach

frischgekochte Pomeranzen-Konfitüre mit Ingwer (im Hintergrund Kumquats)

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Hause fahren. Denn hier in der Umgebung wird nun auch alles hüpperig: Supermärkte werden leergekauft, Schulen geschlossen, Märkte finden nicht mehr statt, Kontrollen, Vorschriften etc etc etc...…. Die Spanier werden langsam auch restriktiv.

Petra und ich gingen heute morgen kurz in den Mercadona: keine Chance, da rein zu kommen. So viele Leute glaube ich kauften grad den ganzen Laden leer. Ebenso beim Lidl. Krass-irre-übertrieben

So ist es für uns hier nun auch nicht mehr interessant, sodass es für uns die Lösung gibt, heimzufahren. Wir sind autark und flexibel und machen das, solange die Grenzen noch offen sind und wir nicht irgendwelchen Vorschriften befolgen müssen. (so wie jetzt in Italien).

Also, meine Lieben, nun geht unsere Reise früher zu Ende als geplant. Schade nur, dass wir auf FUENTE verzichten müssen. Darauf hatten wir uns doch so gefreut.

Wir haben bis jetzt ganz viel Schönes erlebt und dafür sind wir sehr dankbar. Dass wir nun unser Bauchgefühl in die Tat umsetzen und heimreisen scheint mir hier und heute eine weise Entscheidung . Nun hoffen wir auf rasche "Entvirung* für die ganze Welt.

14.03.2020 21:25

29. Tag - Crevillente - Girona

Samstag, 14.03.2020   Wetter schön   22 Grad
Km gefahren:  675
Stellplatz: Girona   0.00 €

Ein schöner Morgen erwartet uns in Crevillente. Leider verlassen wir aber diesen schönen

Wohnmobile verlassen Spanien nach ausrufen des Alarmzustandes

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Ort vorzeitig, geschuldet der Corona-Situation. Dies unsere Entscheidung. Schade allemal, aber wir können die Augen vor der Realität nicht verschliessen und sehen zu, dass wir diese aussergewöhnliche weltweite skurrile Situation zu Hause in der Schweiz mitmachen. Obwohl der Pixxel ja auch unser zuhause ist und momentan wohl der beste Quarantäneort überhaupt. Wir können ja die freiwillige Quarantänezeit im Pixxel verbringen...….

Spanien hat heute den Alarmzustand ausgerufen - Ausgehverbot und vieles mehr. Echt ätzend für alle Beteiligten.

Wir fahren, was wir sonst nie machen, über die Autovia Mediterraneo AP7 auf der schnellsten Route. Sie ist ausserordentlich still heute, einige Autos, einige Lastwagen und viele Wohnmobile. Sonst nix. Zum Fahren super, aber wohl nicht ganz wie sonst. Ein seltsamer Anblick - ungewohnt.

Uebrigens: diese Autobahn kostet normalerweise viel Geld, jetzt aber ist die Strecke von Crevillente bis Barcelola gratis - die Zahlstellen sind abgebaut. Wir glauben, die Konzession für die Maut ist abgelaufen. Für uns ein zusätzlicher Vorteil.

In Girona stehen wir in guter Womo-Gesellschaft auf einem schönen gepflegten Platz. Kein Anzeichen von Hektik oder Panik. Alles normal wie immer. Das ist schön so.
Bis zur Grenze nach Frankreich sind es nur noch ca. 60 km, die wir dann morgen in Angriff nehmen. Vielen Dank für die gute Fahrt heute.
15.03.2020 20:01

30. Tag - Girona - St. Antoine L'Abbey (Valence)

Sonntag, 15.03.2020   Wetter gut
Km gefahren: 495
Stellplatz: St. Antoine LÂbbey    0.00 €

Abfahrt weiter Richtung France und Heimat um 09.00. Tanken für 0.99 Cent/Liter - ein kleines

L'Abbey menschenleer und Beizlis geschlossen

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Highlight für diesen Tag. War vor langer Zeit mal ein ganz normaler  Dieselpreis...…
Dann geht's weiter auf gespenstisch leerer Autobahn bis Jonquera und dann in  Frankreich ist es doch belebter und er Verkehr nimmt zu. Auch ab dem Rhonedelta spüren wir den Mistral, sodass *me* etwas vom Gaspedal muss...

Wir fahren bestens. Alles läuft gut. Viele Gedanken kommen hoch, als wir durch die Region Südfrankreich fuhren. Normalerweise halten wir, geniessen die Gegend und sehen uns was an. Nun aber blochen wir einfach durch. So schade - ungewollte Situation.

Willi hat einen Stellplatz bei Valence ausgesucht, den wir anpeilen. Dort nehmen wir ein Versper und fahren aber weiter nach St. Antoine L'Abbey, wo es Willi für die letze Uebernachtung unserer Reise besser gefällt.

Aber auch hier ist alles CV-gesteuert. Alles dicht. Dabei wäre es ein riesig schönes Oertchen mit grosser Kirche und grosser Geschichte...… Einfach nur schade, dass die Situation so vom CV beeinflusst ist.

Wir geniessen diesen Tag auf eine besondere Art - mit vielen dankbaren und vielen nachdenklichen Gedanken. Eine auf jeden Fall einzigartige Reise, die in unsere Annalen eingehen wird.

20.03.2020 15:59

31. Tag - St. Antoine L'Abbey - Oberkulm

Montag, 16.03.2020   Wetter gut
Km gefahren: 37461-37945 = 484
Zielplatz Oberkulm gratis

Ja jetzt noch die letzte Etappe unsere so schön begonnen Reise mit "coronalem" Ende -

behalten wir die schönen Erinnerung im Gedächtnis wie hier in Lemago

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Die Fahrt geht zum Glück für uns problemlos weiter. Dixie macht toll mit. Sie erduldet die ungewöhnlich langen Fahrzeiten mit Bedacht und passt sich den Umständen an. So schön.

Am Zoll keinerlei Kontrolle, wir sind erstaunt. Alles gut. Schweiz, du hast uns wieder.

Wir werden uns nun in Quarantäne begeben, in die hauseigene. 2 Wochen bleiben wir zu hause. Und da wir ja auch ein schönes Zuhause haben, können wir dem gerecht werden.

Wir tun dies aus Solidarität, nicht aus Angst vor irgend etwas - sondern eher, um unseren Mitmenschen (Nachbarn) ein Sicherheitsgefühl zu vermitteln. Und das denke ich ist rechtens so. (Schliesslich kommen wir ja gerade aus Spanien zurück, wo grad im Moment totale Panik herrscht.)

Vielen vielen Dank dafür, dass wir haben bei bester Gesundheit auch diese unsere Reise haben machen können. Auch wenn sie vorzeitig abgebrochen werden musst, war sie bis dahin einfach wundervoll - und für das Corona-Schauspiel kann ja wohl von uns Bürgern niemand was dafür - höchtens was dagegen tun. Packen wir's an.

Und auch vielen vielen Dank an unsere besten Nachbarn usem füfi, die hier in Oberkulm für uns die Stellung gehalten und unser Mietzti so gut versorgt haben. Daumen hoch und ein grosses Vergelt's Gott.

In diesem Sinne: lasst uns gesund bleiben und auf viele weitere Reisen hoffen.